Blog des bevh -
Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.

09.08.2016
12:11

Der Amazon-Moment (5): Multichannel vom E-Commerce aus gedacht

Verfasst von Martin Gross-Albenhausen am 16.08.16

Die klassische Wertschöpfung im Handel unterstellt zweierlei: eine ausschließlich oder vorzugsweise durch den Handel überbrückbare zeitlich-räumliche Spannung zwischen Produkthersteller und Verbraucher, sowie eine Kaufsituation, in der Ware, Information und Transaktion (weitgehend) zusammenfallen.
Die digitale Wertschöpfung im Handel unterstellt, dass räumliche und zeitliche Distanz für die Information und Transaktion unerheblich ist, darum statt Beständen (Ware/Service/Personal) Prozesse definiert und kontrolliert, aber...

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09.08.2016
12:04

Der Amazon-Moment (4): Der Informationsraum

Verfasst von Martin Gross-Albenhausen am 11.08.16

Nirgendwo spüren die klassischen Händler heute schon so massiv die Disruption der klassischen Wertschöpfungskette wie bei der Informationsleistung.
    Raum

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08.08.2016
17:21

Der Amazon-Moment (3): Der Transaktionsraum

Verfasst von Martin Gross-Albenhausen am 08.08.16

Nur Bares ist Wahres, weiß der Einzelhandelskaufmann. Die Kasse ist eine der wichtigsten Lernpositionen für Verkäufer. Und wer im B2B, zumal im Außendienst unterwegs ist, der kennt die Verhandlungen um Zahlungskonditionen, die durchaus Kundenbindung erzeugen. Hier ist der Kaufmann in seinem Element. Auch wenn er zuweilen die Übersicht verliert, welche Margenverluste er durch minimale Nachlässe oder nicht monetäre Zugaben in Summe realisiert.  

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03.08.2016
12:11

Der Amazon-Moment (2): Wertschöpfungsraum Ware/Logistik

Verfasst von Martin Gross-Albenhausen am 03.08.16

Betrachten wir die Wertschöpfung des klassischen Handels gemäß des funktionsorientierten Ansatzes:    Raum

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01.08.2016
17:06

Der Amazon-Moment (1): Die Auflösung der B2B2C-Wertschöpfungskette

Der Handel als Mittler zwischen Produzent und Verbraucher – dieses Selbstverständnis verstellt heute vielen Unternehmen den Blick darauf, wie die Digitalisierung im Allgemeinen und E-Commerce im Besonderen ihr Geschäftsmodell angreift. Die klassische institutionenorientierte Aufgliederung zielt gerade darauf, dass die Wertschöpfung überwiegend nicht mit der Fertigung, sondern lediglich mit der „Manipulation“ durch Sortimentierung und vor allem der Distribution erzielt wird. Der Handel ist dann wiederum in verschiedene Stufen mit eindeutig zuordenbaren Betriebstypen gekennzeichnet.
Der damit verbundene funktionale Anspruch ist durch die Digitalisierung brüchig geworden. Denn er leitet sich aus der Grundannahme ab, dass Ware, Information...

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29.07.2016
08:51

B2B und B2C: Von Äpfeln und Birnen

Interview von Lennart Paul mit Martin Gross-Albenhausen, 29.7.2016

Seit einigen Wochen gibt es ein sehr spannendes Blog, das sich mit E-Commerce im B2B auseinandersetzt: warenausgang.com. Lennart Paul kennt die Herausforderungen, eine digitale Strategie im B2B-Umfeld durchzusetzen, aus der spannenden Rolle eines, sagen wir mal, "Digital Intrapreneurs" in einem global führenden, aber mittelständisch geprägten Werkzeugunternehmen. Heute berät er selbständig und als Mitarbeiter von VOTUM in dieser Branche.Lennart hat am Mittwoch ein Interview zu den Herausforderungen im B2B mit mir geführt. Wer das Interview nicht hören, sondern lesen will, findet das Transkript direkt auf warenausgang.com.<br...

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28.07.2016
18:14

EuGH entscheidet: Rechtswahlklauseln in AGB müssen auf den Schutz durch zwingendes Verbraucherrecht hinweisen

Verfasst am 28.07.2016 von Stephanie Schmidt

Der Europäische Gerichtshof hat heute, am 28.07.2016 (Rechtssache C-191/15), in einem Vorlageverfahren des österreichischen Obersten Gerichtshofs entschieden, dass eine Rechtswahlklausel in den AGB eines Onlinehändlers gegenüber Verbrauchern irreführend ist, wenn sie nicht gleichzeitig darauf hinweist, dass der Verbraucher auch den Schutz der zwingenden Bestimmungen seines Heimatrechts genießt.
Im konkreten Verfahren war der österreichische Verein für Konsumenteninformation gegen Amazon EU Sàrl vorgegangen und hatte vorgetragen, die entsprechende Rechtswahlklausel in den AGB von Amazon sei rechtswidrig. Der Generalanwalt hatte schon in seinen Schlussanträgen vom 02.06.2016 die Ansicht vertreten, die Rechtswahl durch den Händler in seinen AGB ohne Hinweis auf die mögliche Geltung des zwingenden Verbraucherschutzrechts des Kunden, sei...

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Tags: agb, eugh, europäischer gerichtshof, rechtswahl, anwendbares recht
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