Aktuelle Studienergebnisse: Mobiler Einkauf legt deutlich zu - ein Drittel aller Smartphone-Besitzer nutzt Mobile Commerce / auch Mobile Payment-Dienstleister etablieren sich noch stärker

Berlin/Neuss, 22.05.2012

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) stellen aktuell die Ergebnisse einer in diesem Frühjahr zum zweiten Mal gemeinsam durchgeführten Sonderbefragung zum Themenfeld „Mobiler Einkauf und Bezahlung mit dem Smartphone“ im Interaktiven Handel, d.h. Online- und Versandhandel vor. Die Befragung basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Smartphones weiter stark auf dem Vormarsch – bereits ein Drittel aller Besitzer nutzt  das Gerät zum Einkaufen

Mittlerweile ist jedes dritte Mobiltelefon in Deutschland ein Smartphone. Aktuelle Zahlen aus der Mobilfunkbranche belegen weiterhin, dass die Verkaufszahlen auch in diesem Jahr noch einmal gesteigert werden können. Damit einher geht die verstärkte Nutzung der Geräte für den mobilen Einkauf. 

Aktuell nutzt jeder dritte Smartphone-Besitzer in Deutschland (31,7 Prozent) das Gerät auch zum mobilen Einkauf. Das entspricht einer beeindruckenden Steigerung von 8,3 Prozent zum Vorjahr (Nutzung bei 23 Prozent in 2011). Besonders jüngere Personen (18-29 Jahre, Nutzungsanteil: 49,2 Prozent) verwenden das Smartphone verstärkt  zum Einkaufen. Bei der Betrachtung nach Geschlecht zeigt sich, dass Männer mit 36,9 Prozent vorne liegen. Sie nutzen ihr Smartphone mit rund 10 Prozentpunkten  intensiver als Frauen. Dennoch legen auch Frauen bei der Smartphone-Nutzung für mobile Einkäufe deutlich zu (26,7 Prozent; plus 5,9 Prozent gegenüber 2011).

Besonders aufgeschlossen stehen dem Mobile Commerce aktuell Studenten und Schüler (48,5 Prozent Nutzungsanteil; 2011: 27,6 Nutzungsanteil) gegenüber. Hier liegt im Jahresvergleich die größte Zuwachsrate von 75,7 Prozent gegenüber 2011 vor. 

bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer betont: „Jeder dritte  Smartphone-Besitzer, das sind rund neun Millionen Kunden, kauft mittlerweile schon online mit dem Handy ein. Dass Mobile einer der wichtigsten Trends im Interaktiven Handel ist, beobachten wir schon seit 2010. Diese Entwicklung ist allerdings wirklich beeindruckend und sprengt unsere Erwartungen. Die Schnelligkeit mit der dieses Feld des E-Commerce wächst, steht der Gesamtentwicklung des E-Commerce in nichts nach. Mit der immer stärkeren Verbreitung von Smartphones steigt auch die Aufgeschlossenheit der  Nutzer, Waren und Dienstleistungen über ihre Geräte einzukaufen. Das damit verbundene Vertrauen in diesen Verkaufskanal beflügelt den Interaktiven Handel weiter.“

Mobile Payment Dienstleister legen weiter zu und liegen nun fast auf Augenhöhe mit den traditionellen Bezahlwegen

Die häufigste Bezahlform für Einkäufe mit dem Smartphone ist immer noch der Kauf per Rechnung oder Kreditkarte, dennoch sinkt der Anteil im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent (Frühjahr 2012: 43 Prozent; Frühjahr 2011: 45 Prozent). 

„Auch Smartphone-Besitzer wollen sich die bestellte Ware vor der Bezahlung erst ansehen. Daher wird der Kauf auf Rechnung auch weiterhin eine wichtige Bedeutung für Händler behalten. Daher sollten sie vor dem Versand der Ware eine Bonitätsprüfung durchführen, um die potenzielle Zahlungsfähigkeit des Bestellers vorab sicherzustellen“, empfiehlt Boniversum Geschäftsführer Siebo Woydt.

Die mobilen Bezahldienste holen weiter auf: Aktuell bezahlen schon 41 Prozent der Nutzer ihre Einkäufe über die Dienstleister. Das entspricht einem prozentualen Wachstum von drei Prozent (Frühjahr 2011: 38 Prozent). 15 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen für die Bezahlung  den eigenen Netzanbieter.  Die positive Entwicklung der Mobile-Payment-Dienstleister spiegelt sich auch anhand der Zunahme der Nutzeranteile wider. Gerade die jüngeren Nutzergruppen zahlen verstärkt über Bezahldienstleister.

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