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Über die Angabe der Pflegekennzeichen - GINETEX Piktogramme richtig einbinden

von Eva Rohde, bevh, Referentin Recht

Darf ich mein neues Shirt bei 30°C oder bei 60°C waschen? Kann ich es danach bügeln und wenn ja, bei welcher Stufe? Antwort auf diese Fragen geben uns die Pflegehinweise in dem Kleidungsstück selbst. Eine diesjährige Verbraucherumfrage zum Einkaufs- und Waschverhalten in den sechs Ländern Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden, Tschechische Republik und Vereinigtes Königreich zeigt, dass Deutsche die Pflegehinweise im Vergleich zu den anderen europäischen Bürgern besonders gut kennen (das Bügelsymbol kannten 97% der Befragten in Deutschland, das Waschsymbol 93%). Bei der von GINETEX in Auftrag gegebenen Studie wurden in jedem Land 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Umfrage ergab für Deutschland zudem, dass den Verbrauchern die Pflegekennzeichnung wichtiger ist als die Marke. Weiterhin gaben 31% der Befragten in Deutschland sogar an, nie Kleidungsstücke ohne Pflegekennzeichnung zu kaufen. Im Vergleich zu den anderen Ländern ist die Prozentzahl der Deutschen, die keine Kleidung ohne Pflegekennzeichnung kaufen, damit am höchsten. Und nicht nur für die Verbraucher selbst, sondern auch für Wäschereien und Textilreinigungsbetriebe ist die Pflegekennzeichnung ein hilfreicher Hinweis.

Anders als die Angabe der Materialzusammensetzung ist die Angabe der Pflegekennzeichnung in Deutschland gesetzlich jedoch nicht vorgeschrieben (u.a. in Rumänien, Tschechien, Ungarn und Slowakei hingegen schon). Für Hersteller textiler Artikel können die Ergebnisse der oben erwähnten Studie jedoch als guter Grund angesehen werden, die Pflegehinweise stets mit anzugeben. Bei der Angabe der Pflegekennzeichen gilt es jedoch zu beachten, dass die Piktogramme und ihre Zusammenstellung markenrechtlich geschützt sind. Eigentümerin der Marke ist GINETEX (Groupement International d’Etiquetage pour l’Entretien des Textiles) mit Sitz in Paris. In Deutschland wird GINETEX von GINETEX GERMANY mit Sitz in Köln vertreten. Um Missbrauch entgegenzuwirken und eine Einheitlichkeit und damit den Wiedererkennungswert bei den Verbrauchern zu stärken, erklärt GINETEX GERMANY in seiner Technischen Richtlinie für die Pflegekennzeichnung, wann und wie (Größe, Reihenfolge, Abstand zueinander) die Piktogramme verwendet werden. Diese Richtlinie hat im Mai 2017 kleine Änderungen erfahren, weil immer öfter die Symbole für Natürliches Trocknen und Nassreinigung verwendet werden und so manchmal bis zu 7 statt 5 Symbole dargestellt werden müssen. Die Richtlinie erklärt nun, wie das aussehen soll.

Übrigens: Als Mitglied beim bevh können Sie kostenfrei auf die GINETEX Piktogramme und alle dazugehörigen Informationen zugreifen und diese weltweit kostenfrei auf Ihren Textilien verwenden. Als Händler können Sie die Pflegekennzeichnung – als besonderen Kundenservice - in Ihrem Onlineshop oder Katalog aufnehmen. Um an die Symbolreihe und die Richtlinie zu gelangen, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Bei Interesse stellen wir Ihnen auch gerne die Kernaussagen der oben genannten Studie für Deutschland zur Verfügung.

bevh-Index für Juni 2017: Dienstleister konstant stark

Laut dem Index des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel ist die Stimmung bei den Dienstleistern für diesen Monat weiterhin konstant stark.

Der Dienstleister-Index für Juni ist auf 0,36 Punkte gestiegen (besser = 1, gleichbleibend = 0, schlechter = -1).

Der Verband befragt seine Mitglieder und deren Dienstleister regelmäßig nach der Stimmungslage für den Folgemonat. Im Vormonat lag der Dienstleister-Index bei 0,33 und in den fünf Monaten davor im Schnitt ebenfalls bei 0,33. Der Vorjahreswert im Juni 2016 betrug zum Vergleich nur -0,2.

Der Versender-Index hat sich im Mai von 0,17 auf 0,22 Punkte verbessert. Sowohl die Versender als auch deren Preferred Business Partner befinden sich beide weiterhin im positiven Bereich. Die E-Commerce- und Versandhandelsbranche brummt. 

bevh Index für den Mai 2017: Dienstleister berappeln sich

Laut dem Index des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel ist die Stimmung bei den Versendern für diesen Monat wieder leicht gefallen.

Der Versender-Index hat sich im April von 0,31 auf 0,17 Punkte verringert (besser = 1, gleichbleibend = 0, schlechter = -1). Der Verband befragt seine Mitglieder und deren Dienstleister regelmäßig nach der Stimmungslage für den Folgemonat.

Der Dienstleister-Index für Mai ist auf 0,33 Punkte gestiegen. Nach einem starken Absturz im Vormonat haben sich die Unternehmen offenbar berappelt. Im Vormonat April lag der Dienstleister-Index nur bei 0,18 Punkten. Der Index war von starken 0,47 Punkten zurückgegangen. Sowohl die Versender als auch deren Preferred Business Partner befinden sich beide weiter im positiven Bereich. 

Indirekter Einkauf im Fokus: Aktuelle Studie der HTWK Leipzig und Mercateo

Digitalisierte Einkaufsprozesse halbieren Kosten für Beschaffung

Eine Stunde Arbeitszeit gespart und dadurch halbierte Prozesskosten im Unternehmen, das macht den Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem digitalisierten Beschaffungsvorgang aus. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Holger Müller von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und Elisabetta Bollini von der Mercateo AG in der Studie „Indirekter Einkauf im Fokus: Zwischen Einsparpotenzial und Zukunftschancen“. Konkret untersuchten die Autoren, wieviel Zeit es Unternehmen kostet, Materialien zu beschaffen, die tagtäglich in der Verwaltung, im Betrieb oder der Instandhaltung benötigt werden – jenseits der für die Produktion relevanten Güter. Die Ergebnisse sind nach nicht-einheitlichen, einheitlichen und digitalisierten Beschaffungsvorgängen aufgeschlüsselt. Damit ist es erstmals möglich, das Einsparpotenzial der Digitalisierung für sogenannte „indirekte“ Einkaufsprozesse zu beziffern.

München/Leipzig/Köthen, 6. April 2017 – Die Studie wurde im Zeitraum von Dezember 2016 bis einschließlich Januar 2017 durchgeführt. Insgesamt 110 Verantwortliche für Beschaffung und Einkauf in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen nahmen an der Online-Befragung teil. Die Studie wurde gemeinsam von Holger Müller, Professor für Supply Chain Management an der HTWK Leipzig, und Elisabetta Bollini, verantwortlich für die Marktforschung innerhalb der Marketing-Abteilung der Mercateo AG, konzipiert und begleitet.

Eine wesentliche Erkenntnis: Die Beschaffung von indirektem Bedarf kann in einem Unternehmen zu einem erheblichen Kostenfaktor werden, wenn diese Einkaufsprozesse nur unzureichend professionalisiert und vor allem nicht digitalisiert sind. Konkret heißt dies, dass ein durchschnittlicher Mittelständler mit rund 7.100 Bestellungen pro Jahr mit Hilfe von digitalisierten Prozessen seine Bestellkosten von knapp 820.000 Euro um
40 Prozent auf 480.000 Euro reduzieren kann. Dabei wurden die einzelnen Bereiche einer Bestellung, von der Bedarfsanforderung über die Lieferantenauswahl, die Bestellung und den Wareneingang bis hin zur buchhalterischen Abwicklung definiert und auf ihren konkreten Zeitaufwand hin überprüft. Ein zwar einheitlicher, jedoch weiterhin manueller Prozess führt zu keinen Einsparungen. Erst mit einem digitalen Prozess können die Kosten von 115 Euro (manuell) auf 67 Euro (digital) gesenkt werden (s. Abbildung 1).

Holger Müller sieht die Studie als wichtige Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen in der Entwicklung ihres Digitalisierungsgrades: „In Großunternehmen ist die digitale Unterstützung des Beschaffungsprozesses weitgehend etabliert. Aber in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) werden viele Bestellprozesse nach wie vor von Hand ausgeführt. Denn vor dieser Studie fehlte es schlichtweg an handfesten Daten auf der Ebene einzelner Prozessschritte, zu welchen Einsparungen digitale Prozesse wirklich führen. Mit den vorliegenden Ergebnissen können wir erstmalig den Entscheidungsträgern in den KMU eine belastbare Datengrundlage zur Optimierung ihrer Prozesse und zum damit verbundenen Einsparpotenzial mit auf den Weg geben.“

Die Studie zeigt weiter, dass sich bedenkliche 70 Prozent der befragten Unternehmen nicht gut auf die Digitalisierung vorbereitet sehen. Dabei ist gerade die Anpassung der administrativen Prozesse an die fortschreitende Vernetzung innerhalb der „Industrie 4.0“ von besonderer Bedeutung, um reibungslose Abläufe zwischen Unternehmen zu ermöglichen und isolierte „Digitalisierungsinseln“ zu vermeiden. Auch hier haben die KMU den größten Nachholbedarf.

Stephanie Egerer, Marketingleiterin bei der Mercateo AG, sieht in den Ergebnissen der Studie deutlich den Bedarf der Unternehmen für eine neue zukunftsfähige Infrastruktur: „Entscheider in Unternehmen sind sich der Tatsache bewusst, dass sie durch die Digitalisierung der Beschaffungsprozesse erhebliche Einsparpotentiale realisieren können. Doch es fehlt an den richtigen Werkzeugen. Zum Beispiel wenn es darum geht, schnelleren Zugriff auf innovative Angebote und neue Kooperationspartner sicherzustellen, ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen, welcher zukünftig noch an Relevanz gewinnen wird. Hier sehen insbesondere KMU durch die Einführung von Standardlösungen ihre direkten Geschäftskontakte und bestehenden Beziehungen gefährdet. Daher wünschen sich immer mehr Einkäufer und Anbieter eine neue innovative Infrastruktur, die diesen Herausforderungen gerecht wird. Mit Mercateo Unite stellen wir genau so eine Infrastruktur zur Verfügung, um Transaktionen digital abzuwickeln und das eigene Netzwerk kontinuierlich zu erweitern.“

Die Studie erhalten Sie exklusiv und kostenlos als Download bei Mercateo. Besuchen Sie folgende Seite: https://www.mercateo.com/corporate/info/mercateo-htwk-studie-2017/

  • Abbildung 1: Einkaufsprozesse (EK-Prozesse) im Vergleich: Kostenaufwand und Gesamtdauer

Über Mercateo

Mercateo vereint die Vorteile eines B2B-Marktplatzes und einer Vernetzungsplattform. Einkäufer, Lieferanten, Hersteller und Dienstleister verbinden über diese Infrastruktur ihre Systeme untereinander und wickeln Transaktionen digital miteinander ab, unabhängig von ihrem bisherigen Digitalisierungsgrad. Einkäufer und Anbieter gestalten so ihre Geschäftsprozesse durch Standardisierung effizienter und profitieren gleichzeitig von Angebotsvielfalt und direkten Beziehungen zu ihren Partnern: Einkäufer erhalten ein individuell passendes Angebot. Anbieter erschließen sich neue Zielgruppen oder fokussieren sich intensiver auf Bestandskunden und entsprechen so den Erwartungen der Kunden an effiziente Einkaufsprozesse und Service.

Neben der Vernetzungsplattform, die sich neutral zwischen Anbietern und Einkäufern im B2B-Bereich positioniert, betreibt Mercateo seit dem Jahr 2000 den mittlerweile größten B2B-Marktplatz Europas. Im Jahr 2015 steigerte Mercateo seinen Umsatz um 25 % auf mehr als 200 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt europaweit über 400 Mitarbeiter und ist derzeit in 14 Ländern aktiv.

Mehr Informationen zu Mercateo Unite:
www.unite.eu

Pressemitteilung und Bilder zum Herunterladen:
www.mercateo.com/corporate/presselounge/pressemitteilungen

Über die HTWK Leipzig:

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) vereint praxisorientierte Lehre und anwendungsnahe Forschung. Regionales Alleinstellungsmerkmal der Hochschule ist ihr breites ingenieurwissenschaftlich-technisches Profil. Zusammen mit den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Kultur bietet die HTWK Leipzig ein vielfältiges Lehr- und Forschungsangebot. Momentan sind etwa 6.100 Studierende immatrikuliert. Mit einem Drittmittelaufkommen von mehr als 10 Millionen Euro gehört die HTWK Leipzig aktuell zu den forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland.

www.htwk-leipzig.de

 

Pressekontakt:

Mercateo

Sebastian Prill
Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 341 35 58 61 31
E-Mail: presse(at)mercateo.com

 

Bachinger Öffentlichkeitsarbeit

Wolfgang Exler-Bachinger
Löwengasse 27 L
60385 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 9 55 27 50
E-Mail: w.exler-bachinger(at)bachinger-pr.de


Pressekontakt HTWK Leipzig:

Rebecca Schweier
Forschungskommunikation
Tel.: +49 341 3076 6385
E-Mail: rebecca.schweier(at)htwk-leipzig.de

E-Commerce Agenda 2017


Mit der E-Commerce-Agenda 2017 formuliert der bevh seine politischen Forderungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017. Download

 

 

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Jahresbericht 2016

Dieser Jahresbericht erläutert die Arbeit unseres Verbandes im Jahr 2016. Er zeigt Möglichkeiten, wie Sie als Mitglied und Preferred Business Partner von einer Mitgliedschaft profitieren können. Download


                                 

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