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Indirekter Einkauf im Fokus: Aktuelle Studie der HTWK Leipzig und Mercateo

Digitalisierte Einkaufsprozesse halbieren Kosten für Beschaffung

Eine Stunde Arbeitszeit gespart und dadurch halbierte Prozesskosten im Unternehmen, das macht den Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem digitalisierten Beschaffungsvorgang aus. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Holger Müller von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und Elisabetta Bollini von der Mercateo AG in der Studie „Indirekter Einkauf im Fokus: Zwischen Einsparpotenzial und Zukunftschancen“. Konkret untersuchten die Autoren, wieviel Zeit es Unternehmen kostet, Materialien zu beschaffen, die tagtäglich in der Verwaltung, im Betrieb oder der Instandhaltung benötigt werden – jenseits der für die Produktion relevanten Güter. Die Ergebnisse sind nach nicht-einheitlichen, einheitlichen und digitalisierten Beschaffungsvorgängen aufgeschlüsselt. Damit ist es erstmals möglich, das Einsparpotenzial der Digitalisierung für sogenannte „indirekte“ Einkaufsprozesse zu beziffern.

München/Leipzig/Köthen, 6. April 2017 – Die Studie wurde im Zeitraum von Dezember 2016 bis einschließlich Januar 2017 durchgeführt. Insgesamt 110 Verantwortliche für Beschaffung und Einkauf in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen nahmen an der Online-Befragung teil. Die Studie wurde gemeinsam von Holger Müller, Professor für Supply Chain Management an der HTWK Leipzig, und Elisabetta Bollini, verantwortlich für die Marktforschung innerhalb der Marketing-Abteilung der Mercateo AG, konzipiert und begleitet.

Eine wesentliche Erkenntnis: Die Beschaffung von indirektem Bedarf kann in einem Unternehmen zu einem erheblichen Kostenfaktor werden, wenn diese Einkaufsprozesse nur unzureichend professionalisiert und vor allem nicht digitalisiert sind. Konkret heißt dies, dass ein durchschnittlicher Mittelständler mit rund 7.100 Bestellungen pro Jahr mit Hilfe von digitalisierten Prozessen seine Bestellkosten von knapp 820.000 Euro um
40 Prozent auf 480.000 Euro reduzieren kann. Dabei wurden die einzelnen Bereiche einer Bestellung, von der Bedarfsanforderung über die Lieferantenauswahl, die Bestellung und den Wareneingang bis hin zur buchhalterischen Abwicklung definiert und auf ihren konkreten Zeitaufwand hin überprüft. Ein zwar einheitlicher, jedoch weiterhin manueller Prozess führt zu keinen Einsparungen. Erst mit einem digitalen Prozess können die Kosten von 115 Euro (manuell) auf 67 Euro (digital) gesenkt werden (s. Abbildung 1).

Holger Müller sieht die Studie als wichtige Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen in der Entwicklung ihres Digitalisierungsgrades: „In Großunternehmen ist die digitale Unterstützung des Beschaffungsprozesses weitgehend etabliert. Aber in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) werden viele Bestellprozesse nach wie vor von Hand ausgeführt. Denn vor dieser Studie fehlte es schlichtweg an handfesten Daten auf der Ebene einzelner Prozessschritte, zu welchen Einsparungen digitale Prozesse wirklich führen. Mit den vorliegenden Ergebnissen können wir erstmalig den Entscheidungsträgern in den KMU eine belastbare Datengrundlage zur Optimierung ihrer Prozesse und zum damit verbundenen Einsparpotenzial mit auf den Weg geben.“

Die Studie zeigt weiter, dass sich bedenkliche 70 Prozent der befragten Unternehmen nicht gut auf die Digitalisierung vorbereitet sehen. Dabei ist gerade die Anpassung der administrativen Prozesse an die fortschreitende Vernetzung innerhalb der „Industrie 4.0“ von besonderer Bedeutung, um reibungslose Abläufe zwischen Unternehmen zu ermöglichen und isolierte „Digitalisierungsinseln“ zu vermeiden. Auch hier haben die KMU den größten Nachholbedarf.

Stephanie Egerer, Marketingleiterin bei der Mercateo AG, sieht in den Ergebnissen der Studie deutlich den Bedarf der Unternehmen für eine neue zukunftsfähige Infrastruktur: „Entscheider in Unternehmen sind sich der Tatsache bewusst, dass sie durch die Digitalisierung der Beschaffungsprozesse erhebliche Einsparpotentiale realisieren können. Doch es fehlt an den richtigen Werkzeugen. Zum Beispiel wenn es darum geht, schnelleren Zugriff auf innovative Angebote und neue Kooperationspartner sicherzustellen, ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen, welcher zukünftig noch an Relevanz gewinnen wird. Hier sehen insbesondere KMU durch die Einführung von Standardlösungen ihre direkten Geschäftskontakte und bestehenden Beziehungen gefährdet. Daher wünschen sich immer mehr Einkäufer und Anbieter eine neue innovative Infrastruktur, die diesen Herausforderungen gerecht wird. Mit Mercateo Unite stellen wir genau so eine Infrastruktur zur Verfügung, um Transaktionen digital abzuwickeln und das eigene Netzwerk kontinuierlich zu erweitern.“

Die Studie erhalten Sie exklusiv und kostenlos als Download bei Mercateo. Besuchen Sie folgende Seite: https://www.mercateo.com/corporate/info/mercateo-htwk-studie-2017/

  • Abbildung 1: Einkaufsprozesse (EK-Prozesse) im Vergleich: Kostenaufwand und Gesamtdauer

Über Mercateo

Mercateo vereint die Vorteile eines B2B-Marktplatzes und einer Vernetzungsplattform. Einkäufer, Lieferanten, Hersteller und Dienstleister verbinden über diese Infrastruktur ihre Systeme untereinander und wickeln Transaktionen digital miteinander ab, unabhängig von ihrem bisherigen Digitalisierungsgrad. Einkäufer und Anbieter gestalten so ihre Geschäftsprozesse durch Standardisierung effizienter und profitieren gleichzeitig von Angebotsvielfalt und direkten Beziehungen zu ihren Partnern: Einkäufer erhalten ein individuell passendes Angebot. Anbieter erschließen sich neue Zielgruppen oder fokussieren sich intensiver auf Bestandskunden und entsprechen so den Erwartungen der Kunden an effiziente Einkaufsprozesse und Service.

Neben der Vernetzungsplattform, die sich neutral zwischen Anbietern und Einkäufern im B2B-Bereich positioniert, betreibt Mercateo seit dem Jahr 2000 den mittlerweile größten B2B-Marktplatz Europas. Im Jahr 2015 steigerte Mercateo seinen Umsatz um 25 % auf mehr als 200 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt europaweit über 400 Mitarbeiter und ist derzeit in 14 Ländern aktiv.

Mehr Informationen zu Mercateo Unite:
www.unite.eu

Pressemitteilung und Bilder zum Herunterladen:
www.mercateo.com/corporate/presselounge/pressemitteilungen

Über die HTWK Leipzig:

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) vereint praxisorientierte Lehre und anwendungsnahe Forschung. Regionales Alleinstellungsmerkmal der Hochschule ist ihr breites ingenieurwissenschaftlich-technisches Profil. Zusammen mit den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Kultur bietet die HTWK Leipzig ein vielfältiges Lehr- und Forschungsangebot. Momentan sind etwa 6.100 Studierende immatrikuliert. Mit einem Drittmittelaufkommen von mehr als 10 Millionen Euro gehört die HTWK Leipzig aktuell zu den forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland.

www.htwk-leipzig.de

 

Pressekontakt:

Mercateo

Sebastian Prill
Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 341 35 58 61 31
E-Mail: presse(at)mercateo.com

 

Bachinger Öffentlichkeitsarbeit

Wolfgang Exler-Bachinger
Löwengasse 27 L
60385 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 9 55 27 50
E-Mail: w.exler-bachinger(at)bachinger-pr.de


Pressekontakt HTWK Leipzig:

Rebecca Schweier
Forschungskommunikation
Tel.: +49 341 3076 6385
E-Mail: rebecca.schweier(at)htwk-leipzig.de

10. BVDVA-Kongress am 01. und 02. Juni 2017

10. BVDVA-Kongress – Arzneimittelversandhandel, eCommerce, Digitalisierung, das sind die Themen am 1. und 2. Juni 2017 im neuen Steigenberger Hotel zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof in Berlin. Nutzen Sie die Gelegenheit und seien Sie dabei, wenn rund 300 Gäste aus dem innovativen Bereich der Arzneimittelversorgung, der herstellenden Industrie sowie der Logistik und IT über die Themen sprechen, die die Branche morgen und übermorgen herausfordern.

Die aktuelle Debatte um mögliche Beschränkungen eines seit über 13 Jahren etablierten und geordnet-regulierten Vertriebsweges belegen die Aktualität und Notwendigkeit der Diskussion, die der BVDVA auf seinem jährlichen Kongress weiter führen will. Darum sind auch wieder die politischen Vertreter eingeladen, um mit Blick auf den laufenden Bundestagswahlkampf aufzuzeigen, welche Bedeutung sie dem Arzneimittelversandhandel als Teil einer modernen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Arzneimittelversorgung beimessen.

Es wird darüber hinaus Einblick in die internationalen Zusammenhänge und Arzneimittelpreissysteme geben. Wettbewerbs- und Datenschutzrechtliche Themen werden ebenso behandelt wie Shop- und Suchmaschinen-Optimierung sowie das richtige Marketing für den Multi-Channel-Vertrieb.

Außerdem erwartet Sie eine große Partnerausstellung, eine kommunikative Meeting Area und eine attraktive Abendveranstaltung sowie vor allem viel Zeit und Platz zum Networken.

Programm und Anmeldung zum BVDVA-Kongress 2017

bevh-Index für den März 2017: Versender obenauf

Laut dem bevh-Index ist die Geschäftsstimmung bei den Versendern für diesen Monat auf dem höchsten März-Wert seit Beginn der Zählung. Der Versender-Index hat sich im Februar von 0,26 auf 0,44 Punkte erhöht (besser = 1, gleichbleibend = 0, schlechter = -1).

Die Werte für März der vergangenen Jahre waren noch nie so hoch (siehe auch Grafik als PDF im Anhang). Der Verband befragt seine Mitglieder und deren Dienstleister regelmäßig nach der Stimmungslage für den Folgemonat.

Der Dienstleister-Index für März ist sogar auf 0,47 Punkte gestiegen und damit derzeit sogar stärker als der Versender-Index. Dies ist der höchste Wert seit August 2015, als der Dienstleister-Index bei 0,56 lag. In der kommenden Print-Ausgabe von ONEtoONE finden Sie eine exklusive Analyse des bevh dazu. 

Daniel Borchers, ONEtoONE

bevh Index 2017

in|pact media Verlag Themenpublikation

„International Business – Neue Märkte im globalen Wirtschaftsraum“

Sehr geehrte Partner und Mitglieder,

der in|pact media Verlag plant derzeit die kommende Themenpublikation „International Business – Neue Märkte im globalen Wirtschaftsraum“.

Die 24-seitige Ausgabe wird am 23. März 2017 der Gesamtauflage der CAPITAL einen Monat beiliegen und damit rund 780.000 Leser und damit zahlreiche MeinungsbildnerInnen und Multiplikatoren erreichen. 

Der „Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh)“ wird mit einem Expertenbeitrag vertreten sein. 

DU: 08. März

Inhaltlich werden unter anderem folgende Themen fokussiert:

  • Internationalisierung – organisches Wachstum, Kooperationen, strategische Zukäufe
  • Neue Märkte für Hidden Champions – Internationalisierung im Mittelstand
  • Partner in Europa – Flexibel, sicher, zuverlässig
  • IT für Logistik und Handel – Cloud Computing und Big Data Lösungen
  • Außendhandelsfinanzierungen – Zahlungs- und Länderrisiken vermeiden
  • Sicher im Ausland – Versicherungsschutz für Expatriates
  • Start-up-Szenen weltweit – Gründen und wachsen

Wenn Sie sich in diesem redaktionellen Umfeld mit einem Gastbeitrag, einem Experteninterview oder einer Anzeige darstellen möchten, erhalten Sie als Mitglied bzw. Partner des „bevh“ 20% Rabatt auf den Listenpreis. Der Verlag bietet Ihnen zudem kostenfrei redaktionelle Unterstützung an.

Wenden Sie sich bei Interesse bitte direkt an:

Imke Plate

Senior Projektleiterin

in|pact media GmbH

T +49 (0) 30 802086 -548

M imke.plate(at)inpactmedia.com

Die Mediadaten zur Ausgabe mit weiteren Informationen finden Sie hier:

E-Commerce Agenda 2017


Mit der E-Commerce-Agenda 2017 formuliert der bevh seine politischen Forderungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017. Download

 

 

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Handelskraft Digital-Frühstück »Commerce'n'Concert«

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E-Commerce Manager

Jahresbericht 2016

Dieser Jahresbericht erläutert die Arbeit unseres Verbandes im Jahr 2016. Er zeigt Möglichkeiten, wie Sie als Mitglied und Preferred Business Partner von einer Mitgliedschaft profitieren können. Download


                                 

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