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Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.

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20.02.2017
14:09

Wann ist ein Interesse „berechtigt“ im Sinne des Datenschutzrechts?

fragt sich Sebastian Schulz, 20. Februar 2017

Das Verbotsprinzip ist das Fundamentalprinzip des deutschen wie auch des europäischen Datenschutzrechts. Beim Umgang mit personenbezogenen Daten ist zunächst erst einmal alles verboten, es sei denn, der Datenverarbeiter kann sich auf eine Einwilligung der betroffenen Person oder auf einen gesetzlichen Erlaubnistatbestand stützen. Hinsichtlich der zweitgenannten Gruppe führt die ab Mai 2018 gültige EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) das bislang geltende Recht im Wesentlichen fort. Neben der Zulässigkeit der Datenverarbeitung zu Vertragszwecken wird für privatrechtliche Datenverarbeiter auch weiterhin eine Verarbeitung auf Grundlage der sog. allgemeinen Interessenabwägungsklausel der Normalfall sein. Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DS-GVO...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
Tags: dsgvo, ds-gvo, datenschutz, berechtigtes interesse, abwägung, verbotsprinzip
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EBA, RTS, SCA, RBA – WTF? Oder: Wie die Europäische Bankenaufsicht beim Thema Sicherheit den Verbraucher aus den Augen verliert

Gedanken zur Zukunft des Payment von Sebastian Schulz

Neben der Schaffung einer europaweit einheitlichen Rechtsgrundlage für Online-Zahlungen und der Gewähr des Zugangs für Zahlungsdienstleistungen Dritter soll die im Januar 2016 in Kraft getretene PSD2 vor allem für eines sorgen: Mehr Sicherheit im Online-Payment. Elektronisch angebotene Zahlungsdienste sollen sicher abgewickelt werden, „wobei Technologien einzusetzen sind, die eine sichere Authentifizierung des Nutzers gewährleisten und das Betrugsrisiko möglichst weitgehend einschränken können.“ Jedenfalls bei den in der Praxis relevanten Vorgängen, etwa dem Zugriff auf ein Zahlungskonto oder der Auslösung eines elektronischen Zahlungsvorgangs, versteht der Richtliniengeber unter einer „sicheren“ stets eine „starke“ Kundenauthentifizierung“ (Stichwort: „2 aus 3“). Technische Regulierungsstandards (RTS) zum Leitbild der...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
Tags: psd2, eba, rts, strong customer authentication
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10.02.2017
15:42

Start der Webinarreihe 2017 mit HÄRTING Rechtsanwälte am 24.02.2017

Verfasst am 10.02.2017 von Stephanie Schmidt

Auch 2017 bieten wir die gemeinsame Webinarreihe mit HÄRTING Rechtsanwälte zu rechtlichen Themen im E-Commerce und Versandhandel an. Soweit nicht anders angekündigt, finden die Webinare jeweils von 10:00 bis 11:00 Uhr statt. Im ersten Halbjahr 2017 sind wieder spannende aktuelle Themen dabei. Hier eine Übersicht:24.02.2017 - Was geht noch im E-Mail-Marketing mit Dr. Martin Schirmbacher zur Anmeldung17.03.2017 - Gewinnspiele in Sozialen Netzwerken mit Marlene Schreiberzur Anmeldung07.04.2017 - Lebensmittel im Online-Handel - Ein Update mit Philipp...

Stephanie SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: webinar, e-mail-marketing, gewinnspiele, lebensmittel-onlinehandel, dsgvo, markenrecht, domanrecht, buchpreisbindung
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Warnung vor DDoS-Erpressungen durch Stealth Ravens

Gastbeitrag von Katrin Gräfe, Link11 GmbH, Head of International Corporate Communications

Seit der vergangenen Woche erpressen DDoS-Angreifer unter dem Namen „Stealth Ravens“ Online-Shops und E-Commerce-Anbieter in Deutschland, warnen die DDoS-Schutzexperten von Link11. Zu den Opfern zählen bislang Unternehmen verschiedener Größe und mit unterschiedlichem Sortiment wie z. B. Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Produkte für Bad und Sanitär. Mit jedem Tag erhalten mehr Online-Händler Erpresser-E-Mails. Dabei setzen die Täter großvolumige DDoS-Attacken von bis zu 15 Gbps ein, um ihre Schutzgeldforderungen zu unterstreichen.Die Erpresserschreiben sind in Englisch verfasst und kommen direkt auf den Punkt. Identische Passagen wechseln sich mit individuellen Informationen und Formulierungen je Erpressungsopfer ab. Die Texte sind aber...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
Tags: stealth raven, ddos-attacke, link11
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Geoblocking – Beratungen im Binnenmarktausschuss zeigen Fortschritt für E-Commerce Branche

Verfasst am 30.01.2017 von Stephanie Schmidt

Am 25.1.2017 fand im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments eine wichtige Beratung zum Vorschlag der EU-Kommission zum Verbot des sog. Geoblockings statt. Der Bericht der Hauptberichterstatterin Roza Thun stellt in zentralen Punkten einen Fortschritt dar. Beispiele: Das strikte Einwilligungserfordernis bei automatischem Re-Routing entfällt, zudem soll der Anwendungsbereich – wie vom bevh gefordert - nur noch für Verbraucher gelten, so dass B2B-Verträge nicht mehr von den Regelungen betroffen werden. Zudem wurden die Formulierungen deutlich verbessert, um die Unternehmen vor einer überraschenden Anwendung des Verbraucherrechts zu schützen. Der anwesende Vertreter der EU-Kommission lehnte die Vorschläge naturgemäß ab. Änderungsanträge wird MEP Thun noch bis bis Mitte Februar entgegennehmen. Der bevh verfolgt dieses...

Stephanie SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: geoblocking, verkaufspflicht, e-commerce, cross-border
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CITES – CoP17 unterstellt weitere Holzarten strengen Handelsbeschränkungen Oder: Was Mose mit E-Commerce verbindet

verfasst am 23.1.17 von Sebastian Schulz

Taumel-Lolch, Warziges Knorpelkraut, Großer Mannschild. Noch nie gehört? Ich auch nicht. Kein Wunder. Hinter den kreativen Bezeichnungen verstecken sich Pflanzenarten, die zumindest in Deutschland seit teilweise über 100 Jahren als ausgestorben gelten. Nicht zuletzt wirtschaftliche Interessen führen seitdem sich der moderne Mensch auf der Erde austobt zu einem fortwährenden Artensterben bei Flora und bei Fauna.Dem entgegenzuwirken ist erklärtes Ziel der Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, kurz: CITES. Entgegen der ausdrücklichen Nennung des „Handels“ ist CITES kein...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
Tags: cites, palisander, einfuhrgenehmigung
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Ende des Cookie-Chaos? – Drei Thesen, warum der Entwurf für eine EU-ePrivacy-Verordnung aus der Zeit fällt

ein IMHO von Sebastian Schulz

Letzte Woche hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für eine Überarbeitung der E-Privacy-Richtlinie, umgangssprachlich auch als „Cookie-Richtlinie“ bezeichnet, vorgelegt. Die im Jahr 2002 verabschiedete, nach Brüsseler Zeitrechnung erst jüngst (namentlich in 2009) reformierte Richtlinie soll an die kurzen Innovationszyklen der Internetwirtschaft angepasst und mit der im Mai 2016 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) synchronisiert werden. Dass es Bedarf für eine solche Synchronisierung geben würde, ahnten schon die Verfasser der DS-GVO und gaben sich in deren Erwägungsgrund 173 selbst als Hausaufgabe auf, die ePrivacy-Richtlinie „entsprechend“ zu ändern „um insbesondere die Kohärenz mit der DS-GVO...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
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