Mobile Commerce vom Trend zur Notwendigkeit

Gastbeitrag von Monika Weiß (FLYACTS GmbH)

Die Studien zur mobilen Internetnutzung sowie zum mobilen Einkaufen via Smartphone und Co. häufen sich und steigern den Druck auf Online-Händler, ihre Shops für mobile Geräte zu optimieren. Darüber hinaus sortiert Googles neuer Ranking-Faktor „Mobile-friendly“ seit April dieses Jahres mobile Suchanfragen neu und platziert mobiloptimierte Seiten auf besseren Rängen. Doch ziehen Sie jetzt keine voreiligen Schlüsse. Eine Shop-App, die weder Ihren Ansprüchen noch denen Ihrer Kunden entspricht, bringt weder Traffic noch Conversion. Investieren Sie Zeit und evaluieren Sie Ihre eigene mobile Shop-Strategie. Es rentiert sich. Der Artikel gibt Ihnen Tools und Tipps an die Hand, mit denen Ihr mobiler Shop ein Erfolg wird durch: 

1. Zahlen, Daten, Fakten
Analysieren Sie mit Google Analytics Ihre Zielgruppe und untersuchen Sie, wie viele Nutzer Sie mit einem mobilen Endgerät erreichen.

2. Die Vielfalt mobiler Kundentypen
Menschen sind verschieden und das nicht nur in der realen Welt. Auch beim Online-Shopping existieren verschiedene Kundentypen. Die einen recherchieren vor dem Kauf zum Produkt oder dem günstigsten Preis. Die anderen haben einen Favoriten, bei dem sie häufig bestellen. Diese Verhaltensweisen sollten Sie beachten, wenn Sie mögliche mobile Shop-Formate evaluieren.

3. App-Formate und ihre Vorteile
Nicht nur die Kundentypen sind Vielfältig – auch die App-Formate selbst sind sehr verschieden, vor allem hinsichtlich ihrer Stärken.
Web-Anwendungen nehmen einen wichtigen Part bei der Kundengewinnung ein. Der Suchmaschinendienst Google berücksichtigt sowohl bei stationären als bei mobilen Suchanfragen Web-Anwendungen, sodass sie potenziellen Kunden bei der Internetrecherche vor dem Kauf in der Ergebnisliste angezeigt werden. Zwar baut Google in Zukunft auch die Indexierung von nativen und hybriden Apps aus, jedoch stellt der notwendige Download der Anwendung bei der Shop-Recherche eine zusätzliche Hürde dar.

Durch die Präsenz in den App-Stores sowie auf dem Homescreen der Nutzer bieten native oder auch hybride Shop-Apps einen zusätzlichen Vertriebsweg. Stammkunden bieten sie einen Mehrwert durch den schnellen und einfachen Einstieg in den Shop.

Shop-Apps mit Mehrwertfunktionen beinhalten Features, die über den eigentlichen Kaufprozess hinausgehen. Mögliche Beispiele sind:
   • QR-Code-Scanner
   • Kamera-Anbindung
   • Augmented-Reality für virtuelle Anproben / Einrichtungen
   • Erstellen eigener, interaktiver Kollektionen / Outfits
   • Produktkonfigurator
   • Integration nützlicher, branchenstimmiger Tools, z.B. Kalorienzähler (Fitness-Shop), Schlaftagebuch (Matratzenversand) etc.

Die Stärken dieser Anwendungen liegen sowohl im Bereich der Kundengewinnung als auch bei der Kundenbindung. Neben dem bequemen Einkaufen über den Homescreen kann die Shop-App beispielsweise eine QR-Code-Schnittstelle enthalten, die den Retourenprozess erleichtert. Auch wenn der Kunde das Produkt in diesem Moment zurücksenden möchte, wirkt sich diese Erfahrung positiv auf spätere Bestellvorhaben aus. Neben Kundengewinnung und -bindung entstehen auch für den Händler selbst wertvolle Vorteile, wie zum Beispiel weniger Fehlbestellungen durch Produktkonfiguratoren oder Kundendaten für effektive Marketing-Aktionen innerhalb der App.
 

Dana SeipeltPermalinkTrackback-Link
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