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Adobe Experience Manager und Intershop - Worum geht es hier eigentlich? Ein Interview mit Darin Archer

27062014

Adobe Experience Manager und Intershop - Worum geht es hier eigentlich? Ein Interview mit Darin Archer

// Tags / B2B / Medien und PR / Mobile / Technik und IT

Ein Beitrag von Cornelia Jehn, Corporate Communications Manager Intershop

Wie vor kurzem angekündigt, arbeiten Intershop und Adobe gemeinsam daran, Adobe Experience Manager in Intershop 7 zu integrieren. Wir freuen uns sehr, dass Darin Archer, Product Marketing Manager für Adobe Experience Manager, uns in einem Interview einige Einblicke gibt, welche Möglichkeiten das Adobe-Produkt in Kombination mit unserer Omni-Channel-Plattform bietet. Im Adobe-Blog hob er Folgendes hervor: „Wir haben zwei führende Plattformen zusammengebracht, um es Marketingfachleuten und Händlern zu ermöglichen, in ihren Online-Shops dieselbe Magie wir­ken zu lassen, wie in ihren Ladengeschäften. Und auch Markenhersteller sind hier nicht ausgenommen. Während ihre Websites meist eher auf ein überzeugendes Kundenerlebnis ausgelegt sind, kann jeder mithilfe der in den Adobe Experience Manager eingebundenen B2B- und B2C-Funkt­tionen und dem Rest der Adobe Marketing Cloud das Shopping-Erlebnis ganz neu gestalten und alle Inhalte „kaufbar“ machen.

Darin, Danke, dass Sie bei uns sind! Wir möchten hier nun direkt mit unseren drei Fragen ansetzen:

Welche Funktionen bietet Adobe Experience Manager und was sind die wichtigsten Vorteile, die sich durch eine Nutzung bieten?

Darin: Markenhersteller, Einzelhändler und viele andere Geschäftsbetriebe wünschen sich alle ein maßgeschneidertes Kundenerlebnis, das den Käufer vom ersten prüfenden Blick bis hin zum Kauf durch den Kaufentscheidungsprozess führt. Adobe Experience Manager, die führende digitale Erlebnismanagement-Plattform, geht an diese Ziele aus der Perspektive von Marketingfachleuten heran, die ihre Geschichte erzählen und neue oder bestehende Kunden zum Kauf animieren möchten. Damit ermöglicht es die Plattform Marketingfachleuten, die Kunden auf ihrer Reise durch den Einkaufsprozess zu begleiten und gleichzeitig mit führenden E-Commerce-Engines, wie z. B. Intershop, in Kontakt zu bringen, damit alle Inhalte kaufbar sind. So erhalten die Kunden die Möglichkeit, am Entscheidungspunkt zu kaufen, anstatt auf eine separate Website gehen zu müssen, um ein Produkt dem Warenkorb hinzuzufügen.

Was bringt uns Ihrer Meinung nach die Zukunft hinsichtlich der Verschmelzung digitaler Inhalte und dem Handel? Welches Potenzial sehen Sie hier?

Darin: Ich sehe häufig Werbung, die mir gefällt oder die mich dazu anregt, mich mehr mit einer Marke auseinanderzusetzen oder sogar das beworbene Produkt bzw. die beworbene Dienstleistung zu kaufen. Aber bei all diesen Touchpoints, sei es ganz herkömmlich im Fernsehen, eine Nachrichtenseite, ein digitales Schild an einer Bushaltestelle oder auf Pandora, gibt es immer eine Trennung zwischen diesem Werbeinhalt und der Kaufmöglichkeit. Es liegen zu viele Schritte zwischen dem Marketingmoment und dem Ort, an dem ich das Beworbene tatsächlich kaufen kann. Ich glaube, wir sind nicht mehr allzu weit entfernt von einer umfassenden Interaktivität all dieser Marketingmomente. Wir werden in der Lage sein, mit der Werbetafel zu interagieren, während wir an einer Haltestelle warten, und werden den Kontext an ein digitales Gerät, das wir bei uns tragen, weitergeben können, über das wir dann bei Interesse ganz einfach den Kauf durchführen oder uns einfach nur intensiver mit dem Thema beschäftigen können. Wenn wir einen Artikel in unserer Lieblingszeitschrift lesen, bei der es sich zunehmend um ein digitales Exemplar handeln wird, und eine Anzeige für ein neues Modell eines unserer Lieblingsprodukte oder einfach für irgendetwas anderes Interessantes sehen, können wir es direkt aus diesem Erlebnis heraus kaufen. Mit meinem Smartphone und der Amazon-App ist das heute bereits fast erreicht. Was ich mir vorstelle, ist, dass Marketingfachleuten und anderen Unternehmen dieses Maß an reibungslosem Handel direkt mit ihrem Kunden ermöglicht wird.

Mit Intershop 7 und Adobe Experience Manager bieten wir eine vollständig skalierbare Plattform in jeglicher Hinsicht: Unternehmensgröße, Geschäftsmodelle, Organisationsstruktur. Was ist Ihrer Meinung nach der interessanteste Aspekt bei der Integration der Intershop-Software? Was betrachten Sie als den größten Vorteil davon, Intershop 7 und Experience Manager hier und jetzt zusammenzubringen?

Darin: Skalierbarkeit. Es gibt da draußen viele große Einzelhändler und Markenhersteller, die glauben, sie müssten „Big Blue“ kaufen oder eine unglaubliche Menge an Geld ausgeben, um ihre eigene E-Commerce-Lösung zu erstellen. Wenn man dann sieht, wie Intershop bereits riesige Unternehmen nach Maß unterstützt hat, und dass mit Adobe Experience Manager ein erlebnisorientierter Handel möglich ist, ist das wirklich aufregend.

Darin, vielen Dank für dieses Interview! Wir freuen uns auf viele interessante gemeinsame Projekte in der Zukunft!

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