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„All-in-Versand“ – auch für besondere Formate

08072022

„All-in-Versand“ – auch für besondere Formate

// Tags / Nachhaltigkeit / Verpackung / B2B / Logistik

Es ist ein bekanntes Phänomen: Waren, die international auf die Reise geschickt werden, sind nicht immer "quadratisch, praktisch, gut" genug für die Zustellung. Oft ist das ein oder andere Sonderformat darunter und kann den Versand teuer machen, denn bei festgelegten Zentimetervorgaben fallen diese Päckchen durch das Raster. In puncto Maße ist eine flexible „Summenlösung“ (Länge + Breite + Höhe = max. X) deswegen oft günstiger. Flexibilität ist aber nicht das Einzige, das beim Warenversand inklusive sein sollte. 

Die Entscheidung für eine Versandlösung ist häufig mit der logistischen „Gretchenfrage“ verbunden, im Fall unserer Branche ist das: „Was ist mit drin – was kommt noch dazu?“ Das kann nämlich eine Menge sein, zumindest dann, wenn viele Leistungen on top dazu gebucht werden müssen, etwa bei besonderen Maßen. Deswegen ist es wichtig, dass Pakete so geschnürt sind, dass sie mit jeder Größe und Form auf die Reise gehen können! 

Anstatt starre Maße vorzugeben, sollten die Vorgaben für den internationalen Versand daher flexibel anpassbar sein, beispielsweise mit der Faustregel „Länge + Breite + Höhe = max. 90cm“.

Für den Handel bedeutet das mehr Spielraum, und der kann schnell entscheidend sein. Nehmen wir die Vinyl-Branche als Beispiel: Das klassische Schallplattencover ist quadratisch bei einer Seitenlänge von 31,5 Zentimetern. Die Höhe der flachen Scheiben ist dagegen naturgemäß gering. Unflexible Seiten- und Längenvorgaben könnten hier den Versand teurer machen und – wie im Falle der Schallplattenhändler – sogar eine ganze Händler-Branche vor große Probleme stellen. Bei Maßvorgaben mit einem Summenlimit dagegen sind sehr flache oder schmale Formate kein Hindernis für den günstigen Versand. 

Damit nicht genug. Ein relevanter Punkt ist auch die Sortierung: Eine Vorsortierung nach Ländern oder Versandprodukten ist im schnellen Tagesgeschäft und bei der Vielzahl der Packformate nicht immer möglich und eine spätere Vorsortierung bindet viele Ressourcen. Deswegen sollte bei der Auswahl des richtigen Versandweges darauf geachtet werden, ob eine Vorsortierung inklusive ist – oder zusätzliche Kosten verursacht.
  
Klimaneutralität ist keine Option – sondern Standard 

Wichtig ist auch die Nachhaltigkeit des Versands. Immer mehr Händler legen großen Wert darauf, und das ist auch gut so. Schließlich entsteht durch den Warentransport unweigerlich CO2. Auch wenn sich Emissionen nicht vermeiden lassen, kann man sie immerhin ausgleichen, beispielsweise durch den Kauf von Emissionsgutschriften, mit denen in Nachhaltigkeits-Projekte auf der ganzen Welt investiert wird. Auch das sollte ein Teil des Selbstverständnisses in der Logistik sein. 

Keine Angst vor Retouren 

Sicher – es gibt viele Services, die heute klassischerweise dazu gebucht werden können –  Haftungsoptionen, Tracking (Packets Tracked) oder die Zustellung gegen Unterschrift (Packets Plus) etwa. Das sind Leistungen, die bei bestimmten Warengruppen unbedingt Sinn ergeben, jedoch nicht für alle nötig sind – ergo ist die Wahlmöglichkeit entscheidend.  

Was im E-Commerce dagegen immer eine Rolle spielt – und auch gerne mal schlecht zu kalkulieren ist – sind die Retouren. Über dasselbe IT-Set-Up wie für Packets und Parcels sollten in der modernen Logistik daher auch Rücksendungen ganz einfach mit Label-in-the-Box oder über ein Retouren-Portal gehandhabt werden. 

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