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Der anspruchsvolle Wandel zum „grünen“ Handel

02082022

Der anspruchsvolle Wandel zum „grünen“ Handel

// Tags / Nachhaltigkeit / B2B / Technik und IT

Nachhaltiger zu wirtschaften ist eine Herausforderung und doch gibt es keine Alternative. Unternehmen müssen sich fragen, wie sie schnellstmöglich eine effiziente Lösung zur Überwachung und Einhaltung der ESG-Kriterien sowie der gesamten Lieferkette finden. An dieser Stelle kommt SYNESGY ins Spiel – eine Plattform, die bei der ESG-Beurteilung von Lieferketten hilft.

Europa hat sich ein großes Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2050 will man der erste klimaneutrale Kontinent sein. So sieht es der European Green Deal vor. Erreicht werden kann dieses Ziel allerdingt nur, wenn auch die Unternehmen mit anpacken. Auch Händlerinnen und Händler spüren daher den zunehmenden Druck, mehr ökologische und soziale Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit den Herstellern strengere gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

Stichwort Lieferketten: Bereits zum 1. Januar 2023 tritt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft, das den Unternehmen hohe Dokumentations- und Transparenzpflichten auferlegt. Händler müssen daher schnellstmöglich die Voraussetzungen für eine rechtskonforme Umsetzung der strengen Regeln entlang ihrer gesamten Lieferkette schaffen.

Druck kommt auch vom Finanzsektor: Banken sollen die Wirtschaft stärker zu einem Wandel für mehr Nachhaltigkeit bewegen. Ob einem Unternehmen ein Kredit gewährt wird oder nicht, wird zukünftig immer stärker davon abhängen, wie nachhaltig es wirtschaftet und wie gut sein ESG-Score ausfällt. Werden ESG-Kriterien beachtet und in das Unternehmen und sein Handeln integriert, kann es von attraktiven Finanzierungskonditionen profitieren.

Es gibt also gute Gründe, die gesetzlichen Grundlagen für ein ESG-konformes Wirtschaften einzuhalten. Es genügt aber nicht, dabei nur auf die eigenen Fortschritte zu blicken. Arbeitet jedes Unternehmen nur für sich an seinen ESG-Zielen, ist der Aufwand für den Einzelnen enorm. Machen sich Unternehmen hingegen gemeinsam an die Arbeit – legt also jeder seine Kriterien offen und gestattet den anderen, darauf zuzugreifen – kommen alle gemeinsam effizienter und schneller ans Ziel.

Die CRIF-Gruppe hat hierfür eine global vernetzte Lösung entwickelt, die bereits in mehreren Ländern erfolgreich angewendet wird. Diese basiert auf der Plattform Synesgy und ermöglicht jedem Unternehmen, sich einfach und regelkonform nach ESG-Kriterien selbst zu bewerten und diese Information anderen zugänglich zu machen. Im Ergebnis wird dadurch die ESG-Transformation der Wirtschaft durch die breite Zugänglichkeit von Informationen unterstützt und ein weltweiter Standard in der Messbarkeit von Nachhaltigkeit etabliert. Das CRIF Portal bietet hierfür eine einfache und schnelle Möglichkeit, die eigene Lieferkette transparent zu machen und die eigenen Maßnahmen zum Erreichen der ESG-Ziele über eine unabhängige Stelle zu dokumentieren. Dank des vollständig digitalisierten Prozesses hält sich dabei der administrative Aufwand in Grenzen.

Nach einer kostenlosen Registrierung im Online-Portal gelangen interessierte Unternehmen zu einem Fragebogen, der auf den Standards der unabhängigen Global Reporting Initiative aufbaut und den neuen Anforderungen des LkSG entspricht. Sobald der Fragebogen vollständig ausgefüllt und final übermittelt ist, wird ein PDF-Zertifikat erzeugt. Das Zertifikat kann daraufhin heruntergeladen und via QR-Code mit anderen geteilt werden. Auf diese Weise können Zulieferer verlässlich ihren ESG-Status offenlegen. Die Belieferten können dies auch proaktiv nutzen: Nachdem sie eine Liste ihrer Lieferanten in der Plattform hochgeladen haben, wird eine automatisierte Einladung zur Teilnahme an die Geschäftspartner geschickt. Über ein Status-Dashboard kann der Ausfüllstatus der Lieferanten kontinuierlich geprüft werden.

Über CRIF
CRIF beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit dem Thema ESG und ist Teil verschiedener EU-Projekte und Initiativen. So leitet CRIF ein Projekt zur ESG-Datenerhebung und Analyse der Europäischen Kommission und gewann mit seiner „Climate Risk Analytics Suite“ den G20 TechSprint 2021.


Gerne stehen wir Ihnen partnerschaftlich zur Seite und prüfen den Nutzen unserer Lösungen für ihr Unternehmen. Melden Sie sich gerne über den bevh oder direkt bei Kevin Riwoldt, k.riwoldt(at)crif.com.

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