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Entspannung auf den Meeren: Globale Lieferketten normalisieren sich

16012023

Entspannung auf den Meeren: Globale Lieferketten normalisieren sich

// Tags / International / B2B / Logistik

Einmal im Quartal richten sich unsere Augen auf globale Lieferketten und Transportpreise für Handelswaren. Die Daten werden uns mit freundlicher Unterstützung von der Deutschen Frachtenprüfungsstelle Frachtrasch International bereitgestellt.

Die Störungen der globalen Warenflüsse lassen aktuell nach, die Lieferketten beginnen sich zu entspannen und die Stausituationen in der Containerschifffahrt sind rückläufig. Momentan sind zwar noch immer rund 8,7 Prozent der globalen Transportkapazitäten im Stau gebunden, das ist aber wenig im Vergleich zu Mitte 2022, als noch mehr als 13 Prozent betroffen waren. Aufgrund sinkender Transportnachfrage am Markt fallen die Spot-Raten auf das Niveau vor Corona, kurzfristigere Buchungen von Containern werden teilweise wieder möglich. Belastend wirken hier aber noch die steigenden Energiepreise.

Dennoch: Die Wartezeiten der Schiffe in Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam sinken, die Verspätungen betragen „nur noch“ 4 bis 7 Tage. In der Folge hellt sich die Verfügbarkeit von Leercontainerequipment weiter auf, die Vorbuchungszeit liegt bei noch 2 bis 3 Wochen.

Im Luftfrachtbereich sehen wir einen weiteren Ratenrückgang im 4. Quartal 2022. Dies lag u.a. an ausreichend vorhandenen Laderaumkapazitäten, sowie zurückhaltendem Kaufverhalten weltweit aufgrund der aktuellen Krisen. Spannend wird die weitere Marktentwicklung zu Beginn des Jahres 2023, sowie nach Beendigung des Chinese New Year im Februar – insbesondere, wenn man die aktuellen Corona-Situation in China berücksichtigt.

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