Blog des bevh -
Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.

Ende des Cookie-Chaos? – Drei Thesen, warum der Entwurf für eine EU-ePrivacy-Verordnung aus der Zeit fällt

ein IMHO von Sebastian Schulz

Letzte Woche hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für eine Überarbeitung der E-Privacy-Richtlinie, umgangssprachlich auch als „Cookie-Richtlinie“ bezeichnet, vorgelegt. Die im Jahr 2002 verabschiedete, nach Brüsseler Zeitrechnung erst jüngst (namentlich in 2009) reformierte Richtlinie soll an die kurzen Innovationszyklen der Internetwirtschaft angepasst und mit der im Mai 2016 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) synchronisiert werden. Dass es Bedarf für eine solche Synchronisierung geben würde, ahnten schon die Verfasser der DS-GVO und gaben sich in deren Erwägungsgrund 173 selbst als Hausaufgabe auf, die ePrivacy-Richtlinie „entsprechend“ zu ändern „um insbesondere die Kohärenz mit der DS-GVO...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
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13.01.2017
08:28

Internationale Lieferungen optimal steuern und dabei die Kosten im Griff behalten (Teil 1 von 2)

Verfasst von Christian Milster und Silvio Richter (Managing Director Europaket GMBH)

Für viele Unternehmen ist die Expansion des Onlinegeschäfts ins Ausland ein logischer Schritt. Sowohl Händler als auch Marken wollen ihr E-Commerce Business nutzen, um ihre Verkäufe außerhalb der Landesgrenzen voranzutreiben. Denn der Verkauf ins Ausland verspricht neben einer evidenten Reichweitensteigerung die Erschließung neuer Zielgruppen und dadurch relevante Umsatzsteigerungen. Aufgrund einsetzender Skalierungseffekte sind auch Gewinnsteigerungen nicht unwahrscheinlich. 
Wie eine repräsentative Studie im Auftrag der PPRO Group zeigt, kaufen immer mehr Verbraucher – insbesondere die jüngere Zielgruppe – in ausländischen Onlineshops ein. Ca. 61,5 Prozent der deutschen Nutzer bis 29 Jahren haben mindestens einen Einkauf bei einem nicht-deutschen, europäischen Onlineshop getätigt. Bei der Zielgruppe 50 Plus hat mehr als ein...

Christian MilsterPermalinkKommentare 0
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12.01.2017
13:35

Vergleich der beliebtesten Zahlmethoden im Jahr 2015

Verfasst am 12.01.2016 von Philipp Feuerherm

Liebe Leser,
ich wünsche Ihnen nachträglich noch ein frohes neues Jahr und hoffe Sie sind gut hineingerutscht und konnten schon voll durchstarten.
Heute geht es mit meiner Blogkolumne Zahlen aus dem Interaktiven Handel weiter. Da meine Social-Media-Reihe beendet ist, widme ich mich nun ein wenig den Ergebnissen unserer jährlichen großen Verbraucherstudie „Interaktiver Handel in Deutschland“ und heute daraus mit den beliebtesten Zahlweisen.
Dass wir beim Onlineshoppen im Grunde wenig Aufwand wollen und gerne auf bequeme Zahlungsarten zurückgreifen, wussten Sie sicher schon. Aber wussten Sie auch, dass 2015 (Die 2016er-Zahlen gibt es auf unserer Jahrespressekonferenz am 21.02.2017 in Hamburg dann ganz frisch!) mehr Menschen per...

Philipp FeuerhermPermalinkKommentare 0
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11.01.2017
17:14

Neue Pflichtinformationen zur Schlichtung: Q&A-Papier des bevh

Verfasst am 11.01.2017 von Stephanie Schmidt

Neues Jahr - neue Informationspflichten. Das gilt für Online- und Versandhändler leider auch in 2017. In diesem Jahr sind ab dem 01. Februar 2017 nach dem Pflichtlink zur europäischen Onlineschlichtungsplattform zusätzlich weitere Informationen zu nennen. Onlinehändler müssen dann angeben, inwieweit sie zur Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren bereit oder verpflichtet sind und gegebenenfalls die zuständige Schlichtungsstelle nennen. Informationen hierzu sind ab dem 01. Februar nicht nur auf der Webseite des jeweiligen Händlers anzugeben, sondern auch in den AGB und - dies ist eine neue Form der Informationspflicht - wenn schon eine konkrete Streitigkeit entstanden ist, die zwischen Händler und Verbraucher nicht beigelegt werd

Stephanie SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: schlichtung, onlineschlichtung, adr, odr, informationspflicht
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04.01.2017
15:17

B2B-Plattformen: Digitalisierung jenseits von Ware und Service

Der B2B-Ausblick von Martin Groß-Albenhausen am 4. Januar 2017

Weitgehend abseits der öffentlichen Diskussion um E-Commerce, Innenstadt, Rx-Versandhandel und sogar AmazonBusiness entstehen und vergehen in rascher Folge neue B2B-Plattformen und -Angebote. Der von Herstellern entwickelte Marktplatz Procato schließt bereits wieder die Tore. Dafür eröffnen neue, wie das Würth-Angebot Wucato. Für diejenigen, die hier auf dem Laufenden bleiben wollen, empfiehlt sich die Lektüre von Lennart Pauls Weblog warenausgang.com und die Artikel auf b2bseller.de. Mir fällt auf, dass viele dieser Modelle sich innovativ geben, aber logisch im Jahr 2006 stehen geblieben sind – als sich die im Versandhandel bekannte Regel des „viel hilft viel“ in Suchmaschinen-Algorithmen wiederspiegelte und eBay und Amazon-Marketplace ihren Siegeszug...

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 0
Tags: b2b-plattformen, amazonbusiness, mercateo, dreistufiger vertrieb, procato
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02.01.2017
16:16

2017 und Handelspolitik – faktisch oder „postfaktisch“?

verfasst von Christoph Wenk-Fischer am 02.01.2017

Das „offizielle“ Wort des Jahres 2016 war „postfaktisch“. Es ist ein Kunstwort, das darauf verweise, dass es in der politischen und öffentlichen Diskussion zunehmend um Stimmungen anstelle von Fakten geht und ein immer größerer Teil der Bevölkerung bereit sei, auf den Anspruch auf Wahrheit zu verzichten, Tatsachen zu ignorieren und offensichtliche Lügen bereitwillig zu akzeptieren. So die den Titel verleihende Gesellschaft für deutsche Sprache. Ich finde die Entscheidung gut, die Augenmerk auf die sich nachteilig verändernde politische Diskussion und Kultur nicht nur in unserem Land legt.
Was hilft aber in der politischen Diskussion, wenn diese zunehmend „postfaktisch“ geführt wird? Fakten,...

Christoph Wenk-FischerPermalinkKommentare 0
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22.12.2016
09:45

Veränderung des Umsatzes durch Social Media

verfasst von Philipp Feuerherm am 22.12.2016

Liebe Leser,
heute widmen wir uns dem letzten Teil der kleinen Social Media Reihe innerhalb meiner Blogkolumne, ehe wir uns dann erst einmal in die Festtage verabschieden. Konkret geht es heute um die Veränderung des Umsatzes durch Social Media.
Wie wir in den letzten Posts bereits herausgefunden haben, lohnt sich auf Dauer eine Nutzung verschiedener Social-Media-Kanäle. Das Aufbauen einer Fanbase dauert zwar etwas und ist anfangs zeitaufwändig, sobald man aber eine gewisse Anzahl an Followern oder Abonnenten erreicht hat und auch richtig für seine Produkte oder mit den richtigen Kampagnen wirbt, wirkt sich das positiv auf den Umsatz aus. Das können wir auch aus unserer B2C-Studie erkennen.
Während 20% der Befragten im Jahr 2014 noch sagten,...

Philipp FeuerhermPermalinkKommentare 4
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