Blog des bevh -
Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.

Geoblocking – Beratungen im Binnenmarktausschuss zeigen Fortschritt für E-Commerce Branche

Verfasst am 30.01.2017 von Stephanie Schmidt

Am 25.1.2017 fand im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments eine wichtige Beratung zum Vorschlag der EU-Kommission zum Verbot des sog. Geoblockings statt. Der Bericht der Hauptberichterstatterin Roza Thun stellt in zentralen Punkten einen Fortschritt dar. Beispiele: Das strikte Einwilligungserfordernis bei automatischem Re-Routing entfällt, zudem soll der Anwendungsbereich – wie vom bevh gefordert - nur noch für Verbraucher gelten, so dass B2B-Verträge nicht mehr von den Regelungen betroffen werden. Zudem wurden die Formulierungen deutlich verbessert, um die Unternehmen vor einer überraschenden Anwendung des Verbraucherrechts zu schützen. Der anwesende Vertreter der EU-Kommission lehnte die Vorschläge naturgemäß ab. Änderungsanträge wird MEP Thun noch bis bis Mitte Februar entgegennehmen. Der bevh verfolgt dieses...

Stephanie SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: geoblocking, verkaufspflicht, e-commerce, cross-border
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27.01.2017
15:23

IoT: E-Commerce ohne Onlineshop

Trendbeschau von Martin Groß-Albenhausen 27. Januar 2017

In einem Finanzierungszeitraum von 50 Tagen hat das amerikanische Startup EyeQue auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter die Mindestfinanzierung für den „Personal Vision Tracker“ erreicht; nach 70 Tagen betrug die aus Aufträgen generierte Summe über 130.000 Dollar. Parallel erhielt das Unternehmen den „Best of Innovation“-Award der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Der Personal Eye Tracker ist ein Sehtest für Zuhause. Im Prinzip nicht mehr als ein Okular, das in Verbindung mit einer App Sphäre, Zylinder und Achse vermisst. Wie bei einem Optiker, nur eben in Verbindung mit einer App, die auf ausreichend hoch auflösenden Smartphones funktioniert (>500 ppi). Das Okular kostet nur wenige Dollar; die Daten werden online gespeichert, so dass die Nutzer auch die Veränderung ihrer Sehfähigkeit verfolgen können. Die...

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 0
Tags: iot, fmcg, thermomix, eyeque
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CITES – CoP17 unterstellt weitere Holzarten strengen Handelsbeschränkungen Oder: Was Mose mit E-Commerce verbindet

verfasst am 23.1.17 von Sebastian Schulz

Taumel-Lolch, Warziges Knorpelkraut, Großer Mannschild. Noch nie gehört? Ich auch nicht. Kein Wunder. Hinter den kreativen Bezeichnungen verstecken sich Pflanzenarten, die zumindest in Deutschland seit teilweise über 100 Jahren als ausgestorben gelten. Nicht zuletzt wirtschaftliche Interessen führen seitdem sich der moderne Mensch auf der Erde austobt zu einem fortwährenden Artensterben bei Flora und bei Fauna.Dem entgegenzuwirken ist erklärtes Ziel der Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, kurz: CITES. Entgegen der ausdrücklichen Nennung des „Handels“ ist CITES kein...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
Tags: cites, palisander, einfuhrgenehmigung
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19.01.2017
12:22

Was ist "normal" im E-Commerce?

Gedanken zur Ausbildung von Martin Groß-Albenhausen, 19. Januar 2017

Seit November 2016 wird der E-Commerce vermessen. Genauer gesagt: das Berufsbild, die typischen, differenzierenden Handlungen in unserer Branche. „Was mit Internet“ ist häufig die Antwort, wenn Oma zu erklären versucht, was Emmas Enkel so den ganzen Tag treibt. Jeder hat eine Vorstellung davon, was ein Einzelhändler macht. Aber der Onlinehändler? Die „Sachverständigen-Kommission des Bundes zur Neuordnung des Ausbildungsberufs der E-Commerce-Kaufleute“ (so der offizielle Titel) legt fest, was jemand zwingend im Rahmen seiner Ausbildung im E-Commerce gelernt haben muss. Der doppelte Imperativ (zwingend! muss!) steht hier bewusst, denn die resultierende Ausbildungsverordnung legt die Fertigkeiten fest, die ein Unternehmen von einer Fachkraft im E-Commerce mindestens erwarten kann. Wenn man auf einer der...

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 0
Tags: ausbildung, e-commerce-kaufleute, fachkräfte
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17.01.2017
08:56

Internationale Lieferungen optimal steuern und dabei die Kosten im Griff behalten (Teil 2 von 2)

Verfasst von Christian Milster und Silvio Richter (Managing Director Europaket GMBH)

Auch wenn die Internationalisierung von Onlineshops derzeit im Trend liegt, scheuen noch immer viele etablierte deutsche Händler den Schritt Richtung Europa oder darüber hinaus.
Ein  maßgeschneidertes Transportmanagement-Konzept kann Onlinehändler veritabel dabei unterstützen, neue Märkte zu erschließen und zu hohe Zustellkosten zu vermeiden.
Doch wie sieht ein solches Transportmanagement-Konzept eigentlich genau aus? Insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität durch eine große Anzahl von Transportdienstleistern. 
Grundsätzlich besteht ein Transportmanagement-Konzept aus folgenden drei zentralen...

Christian MilsterPermalinkKommentare 0
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Ende des Cookie-Chaos? – Drei Thesen, warum der Entwurf für eine EU-ePrivacy-Verordnung aus der Zeit fällt

ein IMHO von Sebastian Schulz

Letzte Woche hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für eine Überarbeitung der E-Privacy-Richtlinie, umgangssprachlich auch als „Cookie-Richtlinie“ bezeichnet, vorgelegt. Die im Jahr 2002 verabschiedete, nach Brüsseler Zeitrechnung erst jüngst (namentlich in 2009) reformierte Richtlinie soll an die kurzen Innovationszyklen der Internetwirtschaft angepasst und mit der im Mai 2016 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) synchronisiert werden. Dass es Bedarf für eine solche Synchronisierung geben würde, ahnten schon die Verfasser der DS-GVO und gaben sich in deren Erwägungsgrund 173 selbst als Hausaufgabe auf, die ePrivacy-Richtlinie „entsprechend“ zu ändern „um insbesondere die Kohärenz mit der DS-GVO...

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 1
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13.01.2017
08:28

Internationale Lieferungen optimal steuern und dabei die Kosten im Griff behalten (Teil 1 von 2)

Verfasst von Christian Milster und Silvio Richter (Managing Director Europaket GMBH)

Für viele Unternehmen ist die Expansion des Onlinegeschäfts ins Ausland ein logischer Schritt. Sowohl Händler als auch Marken wollen ihr E-Commerce Business nutzen, um ihre Verkäufe außerhalb der Landesgrenzen voranzutreiben. Denn der Verkauf ins Ausland verspricht neben einer evidenten Reichweitensteigerung die Erschließung neuer Zielgruppen und dadurch relevante Umsatzsteigerungen. Aufgrund einsetzender Skalierungseffekte sind auch Gewinnsteigerungen nicht unwahrscheinlich. 
Wie eine repräsentative Studie im Auftrag der PPRO Group zeigt, kaufen immer mehr Verbraucher – insbesondere die jüngere Zielgruppe – in ausländischen Onlineshops ein. Ca. 61,5 Prozent der deutschen Nutzer bis 29 Jahren haben mindestens einen Einkauf bei einem nicht-deutschen, europäischen Onlineshop getätigt. Bei der Zielgruppe 50 Plus hat mehr als ein...

Christian MilsterPermalinkKommentare 0
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