Nachlese: Webinar - Neues Widerrufsrecht, Möglichkeiten und Risiken für Online-Unternehmen

Verfasst am 15.04.2014 von Stephanie Schmidt

Am vergangenen Freitag haben wir gemeinsam mit HÄRTING Rechtsanwälte ein Webinar für Mitglieder und Preferred Businesspartner angeboten. Thema war das neue Widerrufsrecht nach ab dem 13.6.2014 geltenden Recht.

Die Verbraucherrechterichtlinie wurde umgesetzt. Ab 13.6.2014 gilt das neue Recht. Von den weitreichenden Änderungen der Rechtslage sind alle Versandhändler betroffen.

Thematisch hat sich der Referent Martin Schirmbacher unter anderem mit dem neuen Widerrufsformular und sonstigen Belehrungspflichten für den Unternehmer beschäftigt. Aber auch die modifizierten Fristenregelungen und die neuen Ausnahmen vom Widerrufsrecht waren Thema.

Weggefallen sind das ewige Widerrufsrecht des Verbrauchers bei unzureichender Belehrung des Unternehmers sowie die 40-Euro-Klausel. Im Detail eingegangen wurde auch auf die Möglichkeiten des Verbrauchers, sein Widerrufsrecht auszuüben und die daraus resultierenden Rechtsfolgen für den Unternehmer.

Das Webinar können Sie hier  noch einmal nachhören (der Anbieter verlangt eine Anmeldung). Die Präsentation von Martin Schirmbacher finden Sie hier.

Der nächste Termin für unsere Webinarreihe steht schon fest:

Am 9.5. wird es um die sonstigen Änderungen nach der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie gehen.

Braucht die Textilbranche ein staatlich verordnetes Nachhaltigkeitssiegel?

verfasst am 11.04.2014 von Katrin Triebel

In dieser Woche wurde Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU) mit Kritik zu seinem geplanten staatlichen Nachhaltigkeitssiegel für die Textilbranche konfrontiert.

Die deutsche Modebranche soll – als Vorreiter in Europa - mit einem staatlichen Textilsiegel angehalten werden, soziale und ökologische Mindeststandards (Arbeitsschutz, Mindestlöhne und Mindeststandards bei der Produktion) einzuhalten.

Diese Forderung von Bundesentwicklungsminister Müller nach Standards zur Überprüfung für Verbraucher wird generell vom bevh begrüßt.

Doch schon jetzt ist es für Verbraucher eine Herausforderung, sich im Dschungel bereits existenter Siegel, Standards und Zertifikate in der Textilbranche zurecht zu finden. Ein weiteres Textilsiegel ist u.E. nicht zwangsläufig eine Garantie für bessere Arbeitsbedingungen in den weltweiten Zuliefererfabriken. Die Bilder nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bagladesch im vergangenen Jahr und die Berichte über unmenschliche Arbeitsbedingungen der Näherinnen hat jeder noch vor Augen.  

Fest steht, dass ein staatliches Textilsiegel nur dann zu mehr Nachhaltigkeit in der Modebranche führt, wenn die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten gesetzlich verbindlich ist und dies auch zuverlässig kontrolliert wird. Siegel und Zertifizierungen greifen nur, wenn das gesamte Unternehmen in seiner ganzen Wertschöpfungskette analysiert wird. 

Die bevh-Recherche hat ergeben, dass sich schon heute über ein Drittel unserer Mitgliedsunternehmen (davon ca. 35% aus der Textilbranche) im Interaktiven Handel für Nachhaltigkeit engagieren. Zum Teil mit ersten kleinen Schritten bis hin zu eigenen, umfassenden Strategien tragen die Online- und Versandhändler Verantwortung für Mensch und Natur und stellen sich den Herausforderungen einer ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung.

Und unsere Mitglieder sind auf dem richtigen Weg. Die OTTO Group bspw., die aus über 70 Produktionsländern weltweit Waren bezieht, ist u.a. Mitglied der BSCI, des UN Global Compact der Sustainable Apparel Coalition zur Bewertung der Nachhaltigkeitsqualität von Produkten und Verbesserung der Transparenz in der Wertschöpfungskette.  Alle Lieferanten und deren Zulieferer wurden von der OTTO Group dazu angehalten, eine Verarbeitung von Baumwolle aus „kritischem“ Anbau (Produktion mithilfe von Kinderarbeit) zu unterlassen und  sogenannte Social Officiers kontrollieren die Einhaltung des Code of Conduct in den Risikoländern. 

Josephine 3.0: Einfach machen lassen, die gewinnen schon

verfasst am 08.04.2014 von Josephine Schmitt

Vergangenen Mittwoch wurde im Rahmen der bvh 2.014 im LOFT 0.6 in Hamburg zum vierten Mal der bvh - Rising Star verliehen. Aus diesem Grund möchte ich für alle, die nicht vor Ort waren, noch einmal aufzeigen, was genau der Preis auszeichnet und wer der glückliche Gewinner in diesem Jahr ist.

Mit dem Rising Star zeichnet der bevh jährlich deutsche Start-Ups aus, deren Geschäftsmodell im E-Commerce ansässig ist. Die Kriterien für die Auszeichnung liegen in der Innovation sowie Neuartigkeit der Produkte und Geschäftsmodelle. Des Weiteren werden auch Innovationen aus bereits bestehenden Unternehmen ausgezeichnet, deren Unternehmensgründung maximal fünf Jahre zurück liegt. Hierbei muss es sich um eine grundlegende Neukonzeption handeln und nicht nur um eine Erweiterung eines bereits bestehenden Prozesses oder Produkts.

Aufbauen, montieren, einrichten und vernetzen – Einfach-machen-lassen. Herzlichen Glückwunsch!

Mit Einfach-machen-lassen bietet die INNOSERV GmbH Onlinehändlern einen bundesweiten Servicedienst. Mit diesem können Onlinehändler ihren Kunden zu den Produkten die passenden Anschluss-Services zum Festpreis dazu verkaufen. Das Portfolio der INNOSERV GmbH umfasst derzeit das Anschließen und Einrichten von Computern und dazugehöriger Hardware sowie Aufbau und Wandmontage von TV-Geräten und die Umstellung von Analog- zu Digital-TV. In diesem Jahr wird das Portfolio um den Aufbau- und Montageservice von Möbeln und Home Accessoires sowie Smarthome / Elektro-Lösungen erweitert.

Einfach-machen-lassen wurde im April 2010 gegründet und ist deutschlandweit der einzige Servicedienst für den E-Commerce, der komplexe Serviceleistungen wie Heimvernetzungen oder Wandmontagen von TV-Geräten flächendeckend realisiert. Hinter der Idee von Einfach-machen-lassen steckt, neben einem 1.000 Dienstleister umfassenden Servicenetzwerk, auch ein vierköpfiges Gründerteam.

Der Wirtschaftsingenieur Alexander Keck hat ein ausgeprägtes Interesse für neue Märkte und eine gehörige Portion Unternehmersinn und leitet das Marketing sowie die Geschäfte. Der Kaufmann Volker Rantz ist der Produktmanager und Vertriebsstratege und kennt die Bedürfnisse der Kunden sowie ihre alltäglichen Anforderungen an technische Produkte und Systeme auf das Genaueste. Marcus Smolarek verlässt als Querdenker gern die geebneten Pfade und ist der Systemarchitekt sowie Spezialist für Strategien im Netz. Der Herr über die Finanzen sowie das Controlling ist Oliver Warkentin und beweist eine sichere Hand bei der Unternehmensführung und anderen geschäftlichen Belangen.

Mittlerweile kann die INNOSERV GmbH auf Kooperationen mit den Elektronikhändlern Cyberport, Notebooksbilliger und Comtech zurück blicken.

Ich gratuliere Einfach-machen-lassen zu ihrer innovativen Idee und wünsche einfach mal alles Gute! 

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Jahresbericht 2017


                                 

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