bevh-Index Dezember 2017

Stimmungshoch

Im Handel laufen die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren.
Laut dem Index des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) steigt die Stimmung bei Versendern und Dienstleistern erwartungsgemäß.

Laut bevh-Index steigt die Stimmung bei den Versendern erwartungsgemäß. Mit 0,34 Punkten (besser = 1, gleichblebend = 0 , schlechter = -1) legt der Wert zum Vormonat leicht zu (0,27 Punkte) und erreicht damit fast den Vorjahreswert (0,42 Punkte).

In Hochstimmung sind die Dienstleister. Hier steigt der Index auf den hervorragenden Wert von 0,75 Punkten und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert (0,3 Punkte). 

Der bevh befragt seine Mitglieder und deren Dienstleister (Prefered Business Partner) monatlich nach der Stimmungslage für den Folgemonat.

Förderprogramm „Unternehmerinnen der Zukunft“

Fünf Fragen an den Initiator Dr. Markus Schöberl, Director Seller Services („Marketplace“) Germany bei Amazon, gestellt von Susan Saß

Was ist „Unternehmerinnen der Zukunft“?

Ein Förderprogramm – für Unternehmerinnen, die im E-Commerce durchstarten wollen. Ob Händlerin, Produzentin oder Inhaberin einer Eigenmarke, ob Mode-Label, Fachhandel für Landkarten oder B2B-Shop für Sanitärtechnik – eine Teilnahme an „Unternehmerinnen der Zukunft“ lohnt sich für alle, die ihr Unternehmen transformieren und die Potentiale des Internets besser nutzen möchten, unabhängig von der Branche. Wir machen das zusammen mit dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und ‚Women in Digital‘ (WiDi) – und mit vielen Coaches, allesamt Experten in den Bereichen E-Commerce, Export und Markenaufbau, die die Teilnehmerinnen begleiten werden.

Wie läuft das Programm ab?

Ziel ist es, dass sich die Teilnehmerinnen ihre digitale Zukunft selbstständig erarbeiten, aus eigener Kraft und mit einem individuellen Maßnahmenplan, den sie über mehrere Monate hinweg umsetzen. Marketing, Logistik, IT und Export – das Wissen dafür holen sich die Unternehmerinnen bei ihren Coaches und in Trainings. Das Programm bietet viel, zurücklehnen und abwarten geht da nicht. Wir suchen Unternehmerinnen, die wirklich durchstarten und experimentieren wollen. Alle, die sich davon angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen sich bis zum 31. Dezember unter unternehmerinnenderzukunft(at)amazon.de zu bewerben. Ein kurzes Anschreiben oder Video, in dem potentielle „Unternehmerinnen der Zukunft“ ihre Herausforderungen, Chancen und Ziele auf dem Weg in den digitalen Handel beschreiben reicht aus.

Und: der Einsatz lohnt sich – in der ersten Runde von „Unternehmer der Zukunft“ haben 23 kleine Händler mit Hilfe von Coaches ihr Online-Geschäft aus- oder aufgebaut, 20 starteten mit Exporten, sechs bauten neue Marken auf, und insgesamt haben die Teilnehmer innerhalb des Programms acht neue Jobs geschaffen. Einzelne Unternehmen haben innerhalb von wenigen Wochen ihr Einzugsgebiet vervielfacht und statt nur regional Kunden zu bedienen, exportieren sie an Kunden in mehr als 20 verschiedenen Ländern.

Wieso engagiert sich Amazon so für „Unternehmerinnen der Zukunft“?

Partnerschaft ist unser Geschäft. Wir bieten mit Amazon Marketplace Webseiten, spezielle Programme, Services, Tools und Expertise mit denen sich Partner ihren digitalen Erfolg erarbeiten und damit Kunden glücklich machen können. Und genau diese Idee steckt auch hinter „Unternehmer der Zukunft“ bzw. der neuen Runde, die sich ausschließlich an Frauen richtet. In der ersten Runde landeten zwei weiblich geführte Unternehmen auf dem Siegertreppchen: die „Windelmanufaktur“ aus Dresden und „Madame Jordan“ – eine Berliner Manufaktur von Babytragen. Das hat uns inspiriert mitzuhelfen, für mehr weibliche Vorbilder in der Digitalwirtschaft zu sorgen. Denn was Unternehmerinnen leisten, ist noch immer nicht genug beleuchtet. Aus diesem Grund starteten wir die zweite Runde des Programms exklusiv für Frauen – deshalb „Unternehmerinnen der Zukunft“!

Welchen Mehrwert haben Unternehmerinnen, die sich hier bewerben?

Die Unternehmerinnen bekommen E-Commerce Know-How, ein Netzwerk an hilfreichen Kontakten und jede Menge Input zum digitalen Mindset. Und natürlich auch handfeste Ergebnisse. Nehmen Sie: Lukas Winkel aus der ersten Runde, der in seinem Familienunternehmen awiwa mikrobiologische, umweltfreundliche Reinigungsmittel herstellt, hat als klassischer Offline B2B Händler im B2C Online Business gestartet. Der E-Commerce Neuling hat Wissen zum Online Handel aufgebaut und somit seine Produktpräsentation für den Endkunden entwickelt und mit dem Export seiner Produkte gestartet. Jedes fünfte Produkt seines Sortiments bietet er über Amazon mittlerweile europaweit an.

Oder nehmen wir den „Freudentaler Kinderladen“ aus der Nähe von Stuttgart – auch Teilnehmer der ersten Runde: Das Team des stationären Babyfachmarkts hat sich in kurzer Zeit die notwendigen Kenntnisse im E-Commerce angeeignet, ein Online-Sortiment entwickelt, drei zusätzliche Absatzkanäle im Internet geschaffen und exportiert nun online in 24 Länder. Heute erzielt der Kinderladen über 50 Prozent seines Gesamtumsatzes online. Zum Vergleich: Vor dem Start von „Unternehmer der Zukunft“ lag der Anteil bei rund 3 Prozent.

Woher haben Sie die Experten, die hier coachen?

Die erste Runde hat gezeigt: Die Teilnehmer schätzen es, sich mit jemandem auszutauschen, der schon mal vor ähnlichen Herausforderungen gestanden hat. Das setzten wir fort. Zum Beispiel haben wir Anna Nordlander gewinnen können, E-Commerce-Expertin von „The Friendly Swede“, einem Online-Händler für Sport- und Outdoor-Artikel. Oder Peter Höschl, der bereits in der ersten Runde des Programms dabei war, ebenfalls Spezialist für E-Commerce-Fragen und Betreiber von shopanbieter.de. Zudem sind Patrick und Karin Hallinger dabei, Experten für das Zusammenspiel von Offline- und Online-Handel. Zusammen mit vielen anderen Coaches werden sie die Teilnehmer ein halbes Jahr begleiten, von ersten Plänen bis zur Umsetzung in Sachen Export, Markenaufbau und Start in den Online-Handel.

Weitere Informationen zu Unternehmerinnen der Zukunft gibt es unter www.amazon.de/unternehmerinnenderzukunft

Die Schlüsselfaktoren für mehr Sichtbarkeit und weniger Kaufabbrüche

Gastbeitrag von Andrea Kurz-Richarz, Business Development/Marketing, EHI Geprüfter Online-Shop

Vertrauen ist einer der Schlüsselfaktoren für die Kaufentscheidung im Online-Shop. Denn Shops mit hohem Kundenvertrauen profitieren von mehr Bestellungen, einer höheren Kundenloyalität und letztendlich von mehr Umsatz.

Das Gütesiegel ist mittlerweile ein Muss

Das Gütesiegel ist für Online-Shops inzwischen zum Muss in Sachen Kundenvertrauen geworden. Fast die Hälfte aller Online-Shopper vergewissert sich vor dem Kauf, ob ein Online-Shop ein Gütesiegel von einer unabhängigen Prüfungsinstitution trägt. 63% der Online-Einkäufer fühlen sich sicherer beim Einkaufen, wenn ein Gütesiegel und Shop-Bewertungen vorhanden sind. Die Wahrnehmung beschränkt sich dabei nicht nur auf den Kauf am Computer: Immer mehr Käufer achten auch beim Shopping über Smartphone oder Tablet darauf, ob ein Gütesiegel vorhanden ist (elaboratum, 2015). Entsprechend sollte das Siegel für den Verbraucher gut sichtbar im Header platziert werden, oder als fixes Element (Widget) am Bildschirmrand eingeblendet werden. Hier ist es wichtig, dass das Siegel responsive ist und auch auf mobilen Endgeräten ausgespielt werden kann.

Online-Shops ohne Shop-Bewertungen wirken weniger seriös

Zwei Drittel aller Kunden verlassen sich bei ihrer Kaufentscheidung auf Shop-Bewertungen. Das Urteil anderer Käufer wird als authentisch, unabhängig und verlässlich empfunden. Schließlich schreibt fast jeder Zweite selber Bewertungen. Gleichzeitig empfinden 39% der Online-Shopper einen Shop weniger seriös, wenn dieser keine Bewertungen eingebunden hat (bitkom Research, 2017). Je mehr Bewertungen ein Online-Shop hat, desto vertrauensvoller und seriöser erscheint er also. Sinnvoll ist es, die Bewertungsaufforderung direkt nach Absenden der Bestellung auszuspielen. Dies kann beispielsweise über ein Plugin geschehen. Erfolgt die Einladung zur Bewertung unmittelbar nach dem Bestellprozess, wird sichergestellt, dass nur echte Kunden eine Bewertung abgeben können, was sich enorm auf das Kundenvertrauen auswirkt. Dadurch, dass die Bewertungsaufforderung unmittelbar mit dem Bestellerlebnis zusammenhängt, erhalten Shop-Betreiber zudem signifikant mehr Kundenbewertungen.

Eine umfangreiche Prüfung hilft Kunden und Online-Shop

Online-Händler, die das Vertrauen ihrer Kunden durch ein Prüfsiegel stärken wollen, stoßen auf eine Vielzahl von Anbietern. Oft sind Händler und Kunden gleichermaßen verunsichert, welche davon zuverlässig sind. Hier hilft ein Blick auf die Prüfkriterien und den Prüfungsrhythmus. Ein Anbieter mit strengen Prüfkriterien und jährlicher Neuzertifizierung betont nicht nur gegenüber den Kunden Seriosität, sondern hilft Shop-Betreibern auch, ihren Bestellprozess zu optimieren und abmahnsicherer zu gestalten. So bietet das EHI Retail Institute als einziges renommiertes Handelsforschungsinstitut in Deutschland eine unabhängige Prüfung an. Dabei wird nicht nur geprüft, ob der Shop alle gesetzlichen Vorschriften einhält, sondern auch aus Kundensicht auf den Bestellprozess geschaut. Somit erhält der Shopbetreiber mit dem Prüfbericht auch wichtige Hinweise, wie er die Usability seines Shops verbessern und zu einer höheren Conversionrate beitragen kann.

Gütesiegel und Kundenbewertungen vom Handelsforschungsinstitut

EHI Geprüfter Online-Shop ist eines der marktführenden Gütesiegel für Online-Anbieter, das bereits von rund 50% der Top 100 Online-Shops genutzt und von der Initiative D21 empfohlen wird. Die über 650 Shops, die das Gütesiegel tragen, stehen für rund 11,5 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr, was ein Drittel des deutschen E-Commerce Umsatzes ausmacht. Dabei ist es das einzige Shop-Gütesiegel, das von einem Forschungsinstitut, dem EHI Retail Institute, verliehen wird. Jeder Shop wird jedes Jahr neu zertifiziert. Zudem erfüllt das EHI Gütesiegel die Standards der EMOTA, wodurch alle EHI Geprüfter Online-Shop zertifizierten Shops gleichzeitig berechtigt sind, das europäische Siegel EMOTA Euopean Trustmark zu tragen. Ermöglicht wird dies durch die enge Kooperation mit dem bevh und der EMOTA, dem europäischen Dachverband der E-Commerce-Verbände.

Partnerschaft zwischen bevh und EHI

Als Partner bietet das EHI Retail Institute den Mitgliedern des bevh als exklusives Angebot einen dauerhaften Rabatt von 30% auf Gütesiegel und Kundenbewertungen an.

Zusätzlich erhalten Neukunden ab sofort einen weiteren Sonderpreis und zahlen bei Anmeldung in den ersten 12 Monaten lediglich 50% der regulären Gebühren. Geben Sie, um den Rabatt zu erhalten einfach folgenden Gutscheincode im Feld Rabatt-Code auf der Anmeldeseite ein:  EHI50bevh

Die Gebühren richten sich nach Umsatzklasse des Unternehmens und können hier eingesehen werden.

Andrea Kurz-Richarz
EHI Retail Institute
Telefon: 0221 - 5799314
Mail: kurz-richarz(at)ehi.org

Informationsblatt zu umsatzsteuerrechtlichen Pflichten für nicht in der Europäischen Union ansässige Unternehmer

Zur Thematik „Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit Waren im Internet durch Händler aus Drittstaaten“ wurde ein abgestimmtes „Informationsblatt zu umsatzsteuerrechtlichen Pflichten für nicht in der Europäischen Union ansässige Unternehmer“ in den Sprachfassungen Deutsch, Englisch, Französisch, Mandarin (Chinesisch), Hindi und Spanisch verfasst. Ziel dieses Informationsblattes ist es, den betreffenden Personenkreis kurz und plakativ problembewusst zu machen und auf die bestehenden steuerlichen Pflichten hinzuweisen. 

E-Commerce Agenda 2017


Mit der E-Commerce-Agenda 2017 formuliert der bevh seine politischen Forderungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017. Download

 

 

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Jahresbericht 2016

Dieser Jahresbericht erläutert die Arbeit unseres Verbandes im Jahr 2016. Er zeigt Möglichkeiten, wie Sie als Mitglied und Preferred Business Partner von einer Mitgliedschaft profitieren können. Download


                                 

Wir bilden aus

Kooperierende Verbände

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  • Verband Internet Reisevertrieb e.V.Verband Internet Reisevertrieb e.V.
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