BREXIT

Nach mehr als drei Jahren Verhandlungen haben sich die Europäische Union und das Vereinigte Königreich allem Anschein nach nun auf ein Austrittsabkommen einigen können. Wenn das Europäische Parlament am 29. Januar 2020 dem Ratifizierungsverfahren zustimmt, wird das Verfahren am 30. Januar vom Rat zum Abschluss gebracht. Das Vereinigte Königreich tritt dann am 31. Januar 2020 um Mitternacht aus der Europäischen Union aus. Dann beginnt ein Übergangszeitraum, der voraussichtlich am 31. Dezember 2020 endet. Bis zu diesem Zeitpunkt ergeben sich für die Bürgerinnen und Bürger, Verbraucher, Unternehmen, Investoren, Studenten und Forscher in der EU und im Vereinigten Königreich keine Änderungen.

Dennoch besteht auch jetzt schon Handlungsbedarf für Unternehmen um nach Ende der Übergangszeit handlungsfähig zu sein. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, hat die Europäische Kommission eine „Brexit-Checkliste“ erstellt und eine eigene Website mit einer Liste praktischer Tipps und Empfehlungen eingerichtet.

Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) und die vom BMWi geförderte Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer informieren über Auswirkungen des Brexit auf deutsche Unternehmen.

Informationen zum aktuellen Stand der BREXIT Verhandlungen finden sich auf der Homepage der europäischen Task Force und dem Auswärtigen Amt, als federführendes Ministerium für den Brexit in Deutschland.

Ihre Ansprechpartnerin

Bild von Eva Rohde

Eva Behling

Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin)