Das tollste Weihnachtsgeschenk - etwa doch wieder ein Gutschein ?

verfasst am 07.12.2011 von Christin Schmidt


Noch zweieinhalb Wochen und dann steht das Weihnachtsfest vor der Tür. Was bei vielen Leuten (die entspannten Typen) erst in etwa zwei Wochen panikartig einsetzt und den Angstschweiß auf die Stirn treibt,
macht mich schon jetzt unruhig: Nämlich die Frage was ich meinen Lieben Schönes schenke.

Jaja, ich weiß, Weihnachten ist jedes Jahr zur gleichen Zeit und eigentlich sollte man aus den Erfahrungen der Vorjahre dazulernen. Letztendlich ist ja "nach dem Fest vor dem Fest". Aber seien wir mal ehrlich, es ist doch jedes Jahr das Gleiche.

Ich beobachte im Übrigen an meinem Geschenkverhalten, dass sich in den vergangenen Jahren immer mehr Geschenkgutscheine unter meine Präsente gemischt haben. Und damit bin ich nicht allein. Mittlerweile ist
jedes zweite Geschenk unter den deutschen Weihnachtsbäumen ein Gutschein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Waren- oder Erlebnisgutscheine handelt.

Die meisten Unternehmen bieten daher gerade in der Weihnachtszeit Gutscheine an. Mittlerweile gibt es zudem Seiten, die sich speziell auf die Weihnachtszeit spezialisiert haben und z.B. unter www.weihnachtsideen24.de/geschenkideen/geschenkgutscheine.html Tipps geben, welche Auswahl an Geschenkgutscheinen wo zu finden ist.

Bei Gutscheinen als alternatives Weihnachtsgeschenk stellt sich für mich zwar grundsätzlich die Frage, ob es nicht eine persönlichere Form des Geschenkes gibt, aber auch dafür wurde mittlerweile gesorgt, denn man kann seine Gutscheine auch selbst zaubern, z.B. mit dem Gutschein-Maker. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt, dem Ganzen auch noch einen persönlichen Rahmen zu geben.

Ich vermute schon jetzt, dass sich der Trend "Gutscheine zu Weihnachten" weiter etablieren wird und werde selbst wohl auch wieder den einen oder anderen kaufen. Fakt ist aber dennoch, eine kleines persönliches Geschenk muss immer noch dabei sein, aber auch dafür halten ja die vielen Onlineshops Ihre weihnachtlichen Pforten bis zum 24.12.11 offen :)!

Von der Customer Journey zur Anstoßkette

verfasst am 5. Dezember 2011 von Martin Gross-Albenhausen


"Der mit Tracking Tools direkt messbare Effekt von Social-Media-Engagements ist für E-Shops verschwindend klein."

Zugegeben, keine neue Erkenntnis, über die ich ausgerechnet via Twitter aufmerksam gemacht werde. Aber sie findet sich im Blog der Web Analytics-Berater von Yourposition.ch und beruht auf einem Vergleich von vier versierten Online Shops. Und: Das Urteil basiert nicht nur auf dem Blick auf die Conversions (s. mein Blog-Post über Conversion- vs. Customer-Optimization), sondern auch auf einer Bewertung der Strategie und der Wirkung im Rahmen der Customer Journey.

Das ist soweit ja ganz hübsch, aber angesichts der 330’000 Verkäufe, die die vier Shops in den letzten drei Monaten erzielten, sind die insgesamt rund 1’500 mühselig reattribuierten und teilweise Social Media zugeschlagenen Sales natürlich immer noch Peanuts. Selbst unter Berücksichtigung von derlei Modellen also, die den Anbahnungscharakter von Social Media mitberücksichtigen, entsteht keine Masse. Und damit werden weitere Klimmzüge hinfällig: Die vier Shops liessen sich nach Know-how, Engagement, Strategie, Inhalten, Umsatzgrösse und mancherlei mehr segmentieren, und damit liesse sich dann allerlei Gescheites erzählen. Doch eines bliebe sich gleich: Der direkt messbare Impact ist äusserst gering.

War's das? Wenn man den Rückzug auf Raten sieht, den viele der Pioniere in Sachen Facebook-Commerce derzeit antreten, scheint die Schlacht geschlagen.

Allerdings weisen die Shops durchaus hohe Aktivierungsquoten auf, etwa wenn sie mit Coupons arbeiten. Und deshalb frage ich mich, ob die Analyse der einfachen "Assisted Conversions" hier nicht zu kurz greift. Denn sie betrachtet ja nicht die gesamte Customer Journey und hilft in diesem Sinne nicht, eine Anstoßlogik zu erkennen.

Bei einem Versender habe ich eine ganz andere Logik des Facebook-Commerce gesehen. Auch er erzielt eine hohe Aktivität durch Gewinnspiele und Coupon-Incentivierung. Für sich betrachtet, mag vielleicht auch die direkte oder assistierte Conversion gering ausfallen.

Eine Analyse des Customer Lifetime Value aber zeigt, dass die so gewonnen Kunden durch eine geschickte Anstoßstrategie off- und online innerhalb eines Jahres eine im Vergleich überdurchschnittlich hohe Umsatzentwicklung aufweisen. Die Kunst liegt also gerade nicht in der Conversion-Optimierung, sondern der Customer-Optimierung.

Meine Meinung daher: Jetzt erst recht sollte man ernsthaft anfangen, die Social Media zu testen. Und zwar im Sinne mehrstufiger Konzepte, die z.B.

  • separate Landingpages beinhalten,
  • den Zeitpunkt der Tweets oder Facebook-Posts variieren und mit individuellen Links messen,
  • genau so die Formulierung der CTAs in den Posts
  • und die Art der beworbenen Produkte oder Themen testen usw.

Also das, was z.B. im Teleshopping erst in der Showplanung und dann "realtime" vom Producer optimiert und in konkrete Regieanweisungen für den Moderator umgewandelt wird.

Die Autoren bei Yourposition kommen nämlich an einer Stelle zu einem sehr wichtigen Urteil: Der Anteil "neuer" Besucher liegt bei Betrachtung der Social Media deutlich höher, und zwar bei 64 % gegenüber sonst 51 %. Sicher auch durch den Einsatz von Coupons, die gerne in den Social Networks geteilt werden. Aber genau das soll ja auch passieren.

Um ein Urteil über die Wirksamkeit der Social Media zu fällen, muss man nicht die Aktivität im Shop betrachten (Pull), sondern die Aktivität des Shops. Darum geht es beim Handeln, und genau daran krankt es bei vielen Shops. Bei der Anstoßkette.

Bamberger Verbraucherrechtstage 2011 am 5. und 6. Dezember

Verfasst am 5. Dezember 2011 von Stephanie Schmidt


Im schönen Bamberg veranstaltet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz heute und morgen die Verbraucherrechtstage. Nach Begrüßung durch die Bundesministerin Ilse Aigner sollen unter dem Titel "Verbraucherrecht 2.0" Fragen zur Entwicklung des nationalen und europäischen Verbraucherrechts diskutiert werden, die die digitalen Medien betreffen. Gerade innerhalb des letzten Jahres wurden auf nationaler und europäischer Ebene wichtige Projekte diskutiert und geschaffen: Am 12. Dezember 2011 tritt die neue Europäische Richtlinie über die Rechte der Verbraucher vom 25. Oktober 2011 (2011/83/EU) in Kraft, die von den Mitgliedsstaaten innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umzusetzen ist. Sie bringt bedeutende Änderungen des Widerrufsrechts mit sich und einige neue Informationspflichten, die interaktive Händler nach der Umsetzung im Internethandel mit Verbrauchern zu beachten haben. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr (sogenannte Buttonlösung, Bundestagsdrucksache 17/7745) wird demnächst im Bundestag beraten und wird einige Änderungen für Onlinehändler mit sich bringen. Außerdem liegt ein Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission vom 11. Oktober 2011 über ein Gemeinsames Europäisches Vertragsrecht vor, das für grenzüberschreitende Verträge zwischen Unternehmer und Verbraucher als fakultatives zweites Vertragsrecht zur Verfügung stehen soll. Dieses ist auch Thema einer der Arbeitsgruppen der Veranstaltung, an der ich selbst mich für den bvh beteiligen werde.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird morgen nachmittag das "Verbraucherleitbild für die digitale Welt" thematisiert werden. Gerade angesichts der umfangreichen Herausforderungen an die Verbraucher im Internet gibt es Überlegungen, ob das bisher gängige Leitbild des sogenannten mündigen, informierten Verbrauchers auch zukünftig aufrechterhalten werden kann, oder ob die rasante digitale Entwicklung ein anderes Konzept des Verbraucherschutzes erforderlich macht.

Ich freue mich auf spannende Diskussionen und einen interessanten Austausch zum Verbraucherrecht!

Nähere Informationen finden Sie hier:

http://www.vzbv.de/7723.htm

http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Verbraucherschutz/BambergerVerbraucherrechtsTage2011.pdf?__blob=publicationFile


Rocket Science

verfasst am 3. Dezember 2011 von Martin Gross-Albenhausen


Im aktuelle SEOlytics SEO-Barometer für das dritte Quartal 2011 hat nicht nur Zalando erstmals die Spitze erobert, sondern generell die Rocket-Shops bewiesen, wie exemplarisch gut sie auf die Gegenwart des E-Commerce ausgerichtet sind. Unter den Top 20 befinden sich neben Zalando auch enamora.de, 7trends.de (um ganze 4 Plätze nach oben geklettert) und Möbel-Profi.de. (Ein Bericht über das Ranking findet sich bei Deutsche Startups).

Selbst wenn an der Validität des Rankings einige Zweifel äußern, zeigt das Ranking doch, dass die Rocket-Firmen das Poolen von Knowhow exzellent beherrschen. In der Rocket-Gruppe haben die Marketing-Profis um Florian Heinemann das Messen und Optimieren beherrschen wie kaum ein anderer interaktiver Händler.

Wie solche Rocket-Science funktioniert, hat Heinemann auf der NEXT im Mai in Berlin gezeigt. Dort sprach er über die Optimierung der Customer Journey.


Der interaktive Handel verändert sein Gesicht mit rasender Geschwindigkeit. Wer wird die Gesetzmäßigkeiten von Mobile oder Social Media als erster so perfekt durchdringen?

(Nota bene: Die Auswahl der Firmen im SEO-Barometer bezieht sich ausschließlich auf Startups, die nach 2005 gegründet wurden.)

E-Commerce Agenda 2017


Mit der E-Commerce-Agenda 2017 formuliert der bevh seine politischen Forderungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017. Download

 

 

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