Onlineshopping anno 2015

Verfasst am 07.11.2011 von Ingmar Böckmann


Der Geburtstag meiner Freundin rückt immer näher. Nach den letzten Gesprächen, gespickt mit „verdeckten“ Hinweisen wurde mir klar; Sie erwartet ein Geschenk von mir.

Als Mann der Tat schalte ich den Laptop mit Google chrome os ein um im Internet mein Gedächtnis aufzufrischen und das Objekt der Begierde zu erstehen. Google+ verrät mir welche Produkte bei meiner Freundin ganz oben auf der Wunschliste stehen.

Ich habe nur wenig Zeit und der erste Klick führt mich auf die Internetseite des Parfümproduzenten, welcher das Geburtstagsgeschenk liefern soll. Zum Glück hat der Hersteller des kostbaren Wässerchens einen eigenen Onlineshop. Ich lege den (virtuellen) Flakon in den (virtuellen) Warenkorb und schreite zur (virtuellen) Kasse, als mir mein Browser mittels Google related einen Gutschein von Google offers anbietet, welchen ich auf Google shopping einlösen möchte. Nun handelt es sich bei dem Duftwässerchen nicht um einen Billigartikel und selbstverständlich nimmt man da einen gewissen Preisvorteil gerne in Anspruch. Außerdem bietet mir Google ja auch den direkten Link, also wird das wohl nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.

Dem Link folgend finde ich eine aufgeräumte Google shopping-Seite vor. Google trustedstores verrät mir das der Shop bei dem ich einkaufen soll hervorragende Bewertungen vorzuweisen hat. Was kann da noch schiefgehen? Die Bezahlung kann ich mittels Google Wallet vornehmen.

Leider bin ich zu spät dran. Geburtstag und Liefertermin sind nicht in Einklang zu bringen. Da sich meine Freundin, zumindest nicht für ein Fläschchen Parfüm zum verschieben ihres Geburtstages durchringen wird, entschließe ich mich das Geburtstagsgeschenk im Stationärhandel zu erstehen. Zum Glück hilft mir Google Local shopping den richtigen Laden zu finden. Mit meinem Android-Handy kann ich auch hier per Google wallet bezahlen, was mir immerhin dazu verhilft auch hier den Google offers-Vorteil zu nutzen.

Meine Freundin ist glücklich mit dem neuen Duft.

E-Commerce zum Studieren

Verfasst am 02.11.2011 von Christin Schmidt


Wenn wir darüber sprechen, dass E-Commerce boomt, rufen wir keine Neuigkeit aus, sondern stellen eher fest, dass das Onlinegeschäft vor einigen Jahren stark angelaufen ist und seitdem eine kontinuierlich ausgezeichnete Entwicklung hinlegt. Allein für das laufende Jahr rechnen wir laut unserer Studie "Interaktiver Handel in Deutschland 2011" mit einem Umsatzwachstum im E-Commerce von rund 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

Gerade die Entwicklungen im Bereich des E-Commerce wie Mobile oder Social Media schaffen neue Arbeitsplätze in den Unternehmen. Machen es aber für potentielle Bewerber aber auch immer schwerer die gesamte Thematik zu erfassen, da diese immer komplexer und umfangreicher wird.

Doch nun wird für die Nachwuchs-E-Commerce-Experten Abhilfe geschaffen. Seit dem Witersemester 2011/2012 bietet die Fachhochschule Wedel mit der Unterstützung der Otto Group den Studiengang "E-Commerce" an.
Damit ist die Hochschule absolut führend, denn es gibt bundesweit bisher keine andere Einrichtung, an der man diese konkrete Fachrichtrung noch studieren kann.

Der Studiengang basiert auf dem Bachelor- oder Masterabschluss. Zur Einführung in diesem Semster beginnen 24 Studenten die Ausbildung. Der Lehrplan ist hierbei sehr vielfältig: Schauen Sie selbst!

Wir freuen uns jetzt schon auf die ersten E-Commerce-Spezialisten, die dieses Geschäftsfeld des Interkativen Handels auch wirklich konkret studiert haben und dann ihr theoretisches Wissen für die Unternehmen in naher Zukunft praktisch anwenden können.

Machtspiele in Kiel - das Ringen um die Facebook-Fanpage

Verfasst am 01.11.2011 von Stephanie Schmidt


Im hohen Norden geht der Streit um die Nutzung von Facebook-Fanpages in die nächste Runde: Der Landesbeauftragte für Datenschutz, Dr. Thilo Weichert hatte die Landesregierung Schleswig Holstein aufgefordert, bis Ende Oktober ihre Fanpage bei Facebook abzuschalten. Der Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, Staatssekretär Dr. Arne Wulff, hat gestern jedoch dem Datenschutzbeauftragten mitgeteilt, dass die Landesregierung die Fanpage weiter betreiben werde.

Der Staatssekretär wies darauf hin, dass die Fanpage der Staatskanzlei zukünftig einen deutlichen Warnhinweis tragen werde. Ergänzend erklärte Dr. Wulff, die Landesregierung zweifele auf der Basis von zwei unabhängigen Stellungnahmen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages und des Landtages Schleswig-Holstein erheblich an der Rechtsauffassung des Datenschutzbeauftragten. Daher werde sie dieses von der Öffentlichkeit verstärkt genutzte Angebot zur interaktiven Kommunikation weiter fortführen. Die Innenministerkonferenz sei gebeten worden, gegenüber den Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder eine datenschutzrechtliche Bewertung der sozialen Netzwerke abzugeben. Auf der Grundlage dieser Stellungnahme solle dann entschieden werden.

Die Reaktion vom ULD kam prompt: Unstreitig sei, dass die Nutzung von Facebooks Social-Plugins und Fanpages rechtswidrige Datenverarbeitungen auslöse. Hinsichtlich der Staatskanzlei werde an einer Beanstandung nach § 42 Abs. 2 Landesdatenschutzgesetz kein Weg vorbeigehen. In weiteren Gesprächen werde es darum gehen, wie verbindlich Rechtsklarheit gerichtlich hergestellt werden kann. Dr. Weichert hierzu: „Diesem gemeinsamen Interesse – am Datenschutz und an einer Klärung für alle Stellen im Lande – sollte sich die Staatskanzlei nicht verschließen.“  

Angeblich geht es also allen Beteiligten um Klärung und nicht um Rechthaberei - bedauerlich nur, dass offenbar nun der langwierige Weg eines Verwaltungsgerichtlichen Verfahrens gewählt werden soll. Für die Nutzer um deren Daten es ja eigentlich geht, wird trotz all der guten Absichten wohl allzu bald noch keine Klarheit bestehen.  

Zur Erklärung der Landesregierung Schleswig-Holstein:
www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Service/Presse/PI/2011/CdS/111031_stk_cds_facebook.html

Zur Internetseite des ULD:
https://www.datenschutzzentrum.de


Kostenfreiheit von Warteschleifen

verfasst am 28.10.2011 von Florian Seikel

 

Der Bundestag hat gestern Änderungen im Telekommunikationsrecht beschlossen: Warteschleifen bei allen Anrufen aus dem inländischen Fest- oder Mobilfunknetz an kostenpflichtige Sonderrufnummern (01803, 01805, 0900 etc.) sollen grundsätzlich kostenlos werden. Ausgenommen sind Anrufe mit einem Festpreis pro Verbindung. Zudem müssen bei Sonderrufnummern und bei Anrufen mit einem Festpreis die Anrufer über die voraussichtliche Dauer der Warteschleife informiert werden.

Der bvh hat sich gegen diese Neuregelung ausgesprochen, da die technische Umsetzbarkeit der Neuregelung nach Auskunft der Telekommunikationsdienstleister zur Zeit nicht möglich ist. Außerdem müssten sämtliche gebräuchlichen Telefonanlagen, die bisher mit 01805-er Nummern arbeiten, ersetzt und die Systeme umgestellt werden, was die Kosten der technischen Neuanschaffung auslösen würde. Angesichts der fehlenden technischen Umsetzbarkeit der geplanten Lösung aus dem Regierungsentwurf müssten die Händler möglicherweise auf Festnetznummer umstellen, Rufnummern mit Festpreis anbieten, oder eine kostenfreie Rufnummer anbieten. Jede dieser Lösungen verursacht erhebliche Mehrkosten für die Online- und Versandhandelsbranche. Zuletzt hatten wir deshalb noch den FDP-Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle sowie den FDP-Vorsitzenden und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler angeschrieben.

Auch der VATM sieht Nachbesserungsbedarf bei der TKG-Novelle. „Wir appellieren an die Politik, wichtige Verbesserungsvorschläge zu berücksichtigen", sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner in einer Pressemitteilung des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten.

Dem Gesetz müsste der Bundesrat noch zustimmen, damit es geltendes Recht werden kann. Sollten die Änderungen im Telekommunikationsrecht hier abgelehnt werden, so schaltet sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat ein. Somit ist für Änderungen der "Zug noch nicht abgefahren" und die Gelegenheit sollte genutzt werden, über die Bundesländer die Diskussion fortzusetzen.

Sollte aber dennoch das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Form angenommen werden, wird eine Übergangsfrist von einem Jahr gelten, nach der dann die Neuregelung beachtet werden muss.

Wir berichten übrigens ebenfalls über das Thema im aktuellen bvh-Newsletter.

E-Commerce Agenda 2017


Mit der E-Commerce-Agenda 2017 formuliert der bevh seine politischen Forderungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017. Download

 

 

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Jahresbericht 2016

Dieser Jahresbericht erläutert die Arbeit unseres Verbandes im Jahr 2016. Er zeigt Möglichkeiten, wie Sie als Mitglied und Preferred Business Partner von einer Mitgliedschaft profitieren können. Download


                                 

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