REMINDER: bvh-Benchmark-Studie „Logistik im Versandhandel“ / 2. bvh-Logistiktag

verfasst am 16.11.2011 von Florian Seikel

Noch einmal möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass nun der Erwerb der fertigen Benchmark-Studie „Logistik im Versandhandel“ möglich ist. In der Studie finden Sie den gesamten Fragenkatalog wieder. Auch umfasst das Benchmark die Zusatzerhebung zum Fragebogen. Die Auswertung erstreckt sich auf fünf Bereiche (Personal, Sendungsfakten, Lager und Kommissionierung, Retouren und Versandausgang). Zu jedem Bereich werden Kernaussagen getroffen und am Ende die Schlüsselerkenntnisse noch einmal explizit zusammengefasst. Durch ein Stichwortverzeichnis ist die Studie leicht zu handhaben.
Allgemein ist Gegenstand der Studie die Darstellung und Analyse der Logistik in Versandhandelsunternehmen unter aufbau- und prozessorganisatorischen Gesichtspunkten sowie unter Leistungs- und Kostenaspekten.
Durch die klaren Übersichten besteht für alle Interaktiven Händler die Möglichkeit, ihre eigenen Kennzahlen in den jeweiligen Bereichen, ebenfalls einem direkten Benchmark zu den Studienteilnehmern zu unterziehen.
bvh-Mitglieder und bvh-Preferred Business Partner können das Benchmark jetzt zu einem Vorzugspreis von 200,- Euro bestellen. Nichtmitglieder zahlen 460,- Euro. Die Benchmark-Studie können Sie entweder auf der bvh-Homepage durch das Ausfüllen des hinterlegten Bestellformulars, oder direkt bei Florian Seikel bestellen.

Außerdem findet am 26. Januar 2012 der 2. bvh-Logistiktag im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin statt. Eine separtate Einladung und eine ausführliche Agenda werden folgen. Für Themenvorschläge sind wir Ihnen dankbar. Sie können sich hierbei direkt an Florian Seikel wenden.

Die E-Rechnung

verfasst am 14.11.2011 von Katrin Triebel


Rechnungsversand per E-Mail durch Steuervereinfachungsgesetz 2011

Die Gesetzesneufassung gilt rückwirkend ab dem 1. Juli 2011 und sieht eine Änderung des § 14 Abs. 1 und 3 UstG vor, die elektronische Rechnungen zulässt, die per E-Mail, im EDI-Verfahren, als PDF-oder Textdatei und per Fax gesendet oder empfangen werden.

Elektronische Rechnungen sind durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 bspw. auch ohne Signatur zum Vorsteuerabzug berechtigt und es werden Möglichkeiten erweitert, die die Echtheit der Herkunft, Lesbarkeit, und Unversehrtheit der Rechnung garantieren.

Dem Rechnungsempfänger obliegt es, die elektronische Rechnung zu prüfen, ob er z.B. zu deren Begleichung verpflichtet ist.

Was die Aufbewahrungspflicht angeht, ändert sich für die Unternehmen wenig. Elektronisch empfangene Rechnungen müssen auf einem Datenträger in einem Format, das keine Änderungen mehr zulässt, gespeichert werden.

Für Unternehmen werden damit ab sofort keine bestimmten Verfahren für die Anerkennung von Rechnungen mehr vorgeschrieben.

Kippt das Safe Harbor-Abkommen?

verfasst am 11.11.2011 von Christoph Wenk-Fischer


Als sich Anfang der Woche die deutsche Verbraucherschutzministerin Aigner mit der EU-Verbraucherschutzkommisarin Reding trafen, ging es um Datenschutz. Die EU arbeitet an einer neuen Datenschutz-Richtlinie, die deren Vorgängerin aus dem Jahre 1995 ablösen soll. Viel hat sich seitdem getan; in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht: E-Commerce wurde alltägliches Massengeschäft und das Internet der wichtigste technische Kommunikationskanal in einer "globalisierten" Welt. So kam bereits vor der Jahrtausendwende die Erkenntnis, dass Datenschutz nicht vor Länder-, aber auch nicht vor EU-Grenzen Halt macht. "Houston, wir haben ein Problem!" hieß es und so wurde ein Abkommen zwischen der EU und den USA ausgehandelt, um Datentransfer aus der EU in die USA weiterhin zuzulassen - das sogenannte "Safe Harbor Abkommen". US-Unternehmen, die sich verpflichten das in dem Abkommen vorgegebene Schutzniveau einzuhalten (Selbstzertifizierung), dürfen seitdem weiter personenbezogene Daten aus der EU exportieren.

Mit dem Aufstieg von APPLE, GOOGLE, FACEBOOK, AMAZON & Co. ist diese Regelung in Europa besonders in die Kritik geraten. Der Selbstzertifizierung wird allerdings schon seit Inkrafttreten des Abkommens misstraut - vergl. Tätigkeitsbericht 2000 des ULD. Der Düsseldorfer Kreis ist z.B. der Ansicht, dass deutsche Unternehmen sich für den Export personenbezogener Daten in die USA nachweisen lassen müssen, dass die Safe Harbor-Grundsätze tatsächlich eingehalten werden.

Weiter gehen jetzt Frau Aigner und Frau Reding und stellen die Regelung insgesamt infrage. Sie sind gemäß ihrer gemeinsamen Pressemitteilung der Ansicht, dass bei der Neuregelung des EU-Datenschutzes festgelegt werden soll, "... dass Unternehmen, die ihre Dienste an europäische Verbraucher richten, direkt dem Europäischen Datenschutzrecht unterliegen sollten. Wer sich nicht daran hält, sollte keine Geschäfte in unserem Binnenmarkt machen dürfen. Dies gilt auch und vor allem für Soziale Netzwerke, deren Nutzer in der EU wohnhaft sind. Wir müssen sicherstellen, dass sich diese Netzwerke an EU-Recht halten und dass EU-Recht angewendet wird, selbst wenn sich die Anbieter außerhalb der EU befinden, oder Daten in sogenannten 'Clouds' speichern."

Der Entwurf für eine neue EU-Datenschutz-Richtlinie ist für Anfang nächsten Jahres angekündigt. Die Verhandlungen darüber werden also sicher nicht nur rein innereuropäisch zwischen Kommission, Rat, Parlament und den üblichen Institutionen, Wirtschaftsverbänden sowie Datenschützern stattfinden.

Ohne Smartphone "geht gar nicht"...

Verfasst am 10.11.2011 von Christin Schmidt


Ich traue mich kaum, darüber zu berichten, aber mittlerweile lebe ich schon seit 6 Jahren in unserer Hauptstadt und bin immer noch nicht in der Lage, mich räumlich in den Straßen Berlins zu orientieren.
Man muss wissen, ich bin begeistert von dieser Stadt, die mittlerweile mein Zuhause geworden ist und in der ich mich auch schon in den kleinsten Winkeln aufgehalten habe. Aber meist finde ich den Weg nur einmal dorthin , der zweite Besuch könnte kompliziert werden (meinen Heimkiez möchte ich ausnahmsweise davon ausschließen).

Doch vor etwa zwei Jahren konnte ich meine Orientierungslosigkeit mit der Anschaffung eines iPhones erfolgreich kurieren...- das dachte ich zumindest bis zu einem Tag in der vergangenen Woche: Mitten in einer kleinen Seitenstraße Kreuzbergs fiel mein Empfang wegen einer Netzstörung aus und ließ mich vollkommen orientierungslos in fremder Umgebung zurück!

Nachdem ich mir den Weg zur U-Bahn erfragt hatte und mich im Zug nach Hause befand, rekapitulierte ich die soeben durchlebte Krise. Dabei kam ich auf die bittere aber wahre Erkenntnis, "ohne Smartphone geht gar nicht". Seit dem Besitz dieses Wundergerätes habe ich einige Verhaltensweisen enorm umgestellt:

1. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher mehr als 2 mal am Tag meine privaten Mails gecheckt habe. Heutzutage ist meine Reaktionszeit auf private Mails wesentlich schneller...!

2. Über das Wetter informiere ich mich eher über den Blick auf das Display als aus dem Fenster.

3. Der private Rechner wird zu Hause kaum noch eingeschalten. Denn für den schnellen Blick ins Internet reicht das iPhone allemal. Unabkömmlich ist er noch für die Synchronisation mit iTunes, aber auch das gehört ja bald der Vergangenheit an.

Meine Aufgeschlossenheit für Mobile Shopping und andere mobile Aktivitäten steht damit wohl außer Frage :)! Was mich dabei beruhigt ist die Tatsache, dass ich mit meinem Zustand nicht allein bin. Überall alles und sofort, das ist es, was wir mobilen Anwender uns heute wünschen.

Zum Glück gehen die unterschiedlichsten Anbieter auf meine Bedürfnisse ein. Eine aktuelle bvh Studie zeigt, dass mittlerweile schon 58 Prozent der Interkativen Händler mobile Applikationen haben, Tendenz steigend. Auch die Dienstleister stellen sich immer besser im mobilen Bereich auf.

Bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Netzstörung noch lange auf sich warten lässt.

E-Commerce Agenda 2017


Mit der E-Commerce-Agenda 2017 formuliert der bevh seine politischen Forderungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017. Download

 

 

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Jahresbericht 2016

Dieser Jahresbericht erläutert die Arbeit unseres Verbandes im Jahr 2016. Er zeigt Möglichkeiten, wie Sie als Mitglied und Preferred Business Partner von einer Mitgliedschaft profitieren können. Download


                                 

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