Es weihnachtet sehr - der Startschuss für die heiße Phase im Interaktiven Handel ist gefallen!

verfasst am 18.10.2011 von Christin Schmidt


Am heutigen Tag hat der bvh zusammen mit Google (https://sites.google.com/site/weihnachtsfest2011/) in Berlin ein Weihnachtsfrühstück durchgeführt, um die Interaktiven Händler auf das kommende Geschäft einzustimmen und die Entwicklungen der Branche rund um das Weihnachtsfest noch einmal näher zu beluchten.

Grundsätzlich erscheint es seltsam, schon im Oktober Weihnachtsliedern zu lauschen und sich intensiv mit Weihnachten zu befassen, doch für die Branche der Interaktiven Händler ist der Zeitpunkt optimal gewählt. Viele Händler stehen schon in den Startlöchern und blicken gerade nach dem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres den kommenden Monaten gespannt entgegen.

Wir dürfen hierbei auch nicht vergessen, dass schließlich schon seit Anfang September die Lebkuchentürme in den Supermärkten stehen. Das Weihnachtsfest ist schon wieder näher, als man denkt:)!

In verschiedenen Vorträgen wurden die aktuellen Trends für das diesjährige Geschäft vorgestellt. Aber auch auf das erfolgreiche interaktive Weihnachtsgeschäft des vergangenen Jahres wurde noch einmal ein ausführlicher Blick geworfen, bevor der bvh die Prognose für das Jahr 2011 bekannt gab.

Das Weihnachtsgeschäft macht erfahrungsgemäöß 20 Prozent des Gesamtjahresumsatzes des Interaktiven Handels aus. Laut der aktuellen Hochrechnung erwartet der bvh daher:

- 6,4 Milliarden Euro Umsatz für das Weihnachstgeschäft 2011 im gesamten Interaktiven Handel.
- 4,2 Milliarden Euro anteiligen Umsatz im E-Commerce.

Als Topseller werden auch in diesem jahr wieder Textilien, Elektronik, Schmuck, Bücher und Spielzeug gehandelt. Besonders hervor sticht aber seit dem vergangenen Jahr der Geschenkgutschein. Fast jedes zweite Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ist mittlerweile ein Gutschein.


Ist der Katalog ein Buch?

verfasst am 17.10.2011 von Christoph Wenk-Fischer


Gestern ging die Frankfurter Buchmesse 2011 zu Ende. Mich hat weniger das diesjährige Gastland interessiert, als der Blick über den Tellerrand, der Umgang der Verlagsbranche mit den gar nicht mehr so Neuen Medien. Für unsere Branche, den Interaktiven Handel, sagen die die aktuellen Quartalszahlen folgendes:

Der E-Commerce-Anteil beträgt im B2C-Bereich 63,6 %, was einem Volumen von 5,15 Mrd. Euro im 3. Quartal 2011 entspricht. Sein Anteil wird in 2011 um 15 % wachsen. E-Commerce ist und bleibt der Wachstumsmotor für unsere Branche und den Einzelhandel insgesamt! Dies war auch das eindeutige Fazit unserer gerade beendeten Branchenveranstaltung in Wiesbaden.

Und wie sieht es nun in der "Nachbarbranche" Buchhandel aus?

Die Frankfurter Allgemeine schreibt in ihrem Fazit zur Buchmesse von einer "völlig verunsicherten Branche"

Der Tagesspiegel allerdings rät zur Entspannung, denn wichtiger als die Vertriebsform seinen doch die Inhalte, die die Branche nach wie vor liefere.

Die Tageszeitung jedoch meint auf ihrer Kulturseite heute, dass es "... derzeit nicht nur einen Strukturwandel weg vom gedruckten Buch hin zum EBook gibt, sondern längst auch einen weg von der Kulturzeitschrift zum schnell gestrickten Sachbuch." So toll sind die Inhalte dann doch wohl nicht?

Aber wie ist es mit der Akzeptanz von EBooks gegenüber dem gedruckten Buch? Ist das Lesen auf Papier nicht leichter? Dazu hat die  -nomen est omen- Gutenberg-Universität Mainz eine Studie gefertigt. Deren Ergebnis macht den Erneuerern Mut: Leichter lesen im gedruckten Buch? Ein Mythos!

Mal sehen also, ob nun nach der Messe tatsächlich das eintritt, was PWC letztes Jahr im September prophezeit hat: ein goldenes Zeitalter für EBooks?

Fakt (und nicht nur Prognose) ist nach der GfK jedoch, dass der EBook-Markt in Deutschland noch weit davon entfernt ist, ein Massenmarkt zu sein.

Damit unterscheiden sich Verlags- und unsere Branche also signifikant: Bei uns ist ECommerce ein Massenmarkt und die Nutzung der Neuen Medien Tagesgeschäft. Ganz besonders spannend finde ich dabei, dass es die Unternehmen des Interaktiven Handels, ganz vorne Weltbild und Amazon sind, die daran arbeiten, den Neuen Medien zum Durchbruch zu verhelfen - und nicht die Verlage!


Und hier ein PS von SPIEGEL ONLINE am 18.10.2011: "Amazon startet Offensive gegen Verlage"

Der bvh sucht Rechts-Referendarin oder Referendar

verfasst am 30.09.2011 von Christin Schmidt


Im Frühjahr dieses Jahres hatte der bvh seit dem Umzug nach Berlin seinen ersten Praktikanten. Rico Yolwans absolvierte ein mehrmonatiges Praktikum mit dem Schwerpunkt E-Commerce und Marketing. Rico hat sein Praktikum erfolgreich abgeschlossen und wir möchten gern einem anderen Studenten die Möglichkeit einräumen, ein spannendes und vielseitiges Praktikum beim bvh zu absolvieren.
Der thematische Schwerpunkt soll im Bereich Recht liegen, denn die Rechtsberatung unserer Mitglieder und die Analyse von Gesetzgebungsverfahren auf deutscher und europäischer Ebene sowie die Formulierung konkreter Vorschläge gehören für uns als Branchenverband der Interaktiven Händler zu unseren wesentlichen Aufgaben. Dabei geht es vor allem, aber nicht nur um Verbraucherschutz, Fernabsatz- und Wettbewerbsrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, Datenschutz, Telekommunikations- und Vertragsrecht. Der bvh-Rechtsausschuss ist das Netzwerk der Unternehmensjuristen der Branche. Unser Dachverband EMOTA vernetzt uns in Europa.
Wir möchten in diesem Zusammenhang jungen und interessierten Juristen/innen in der Ausbildung die Möglichkeit geben, im Rahmen der Wahlstation die moderne, vielseitige und sicher nicht alltägliche juristische Arbeit des bvh kennenzulernen.
christoph.wenk-fischer@bvh.info freut sich auf Ihre Bewerbungen.

Unsere aktuellen Studienergebnisse belegen: Die Bedeutung des Interaktiven Handels nimmt stetig zu – Ein Drittel der Bundesbürger kauft lieber im Online- und Versandhandel ein

verfasst am 29.09.2011 von Christin Schmidt


Die Zahlen des Interaktiven Handels 2011 sprechen bisher für sich. Sowohl das erste als auch das zweite Quartal erwiesen sich als umsatzstark. In der kommenden Woche stellen wir die aktuellen Zahlen für das dritte Quartal 2011 vor und werden auch die neue Hochrechnung für das Gesamtjahr 2011 präsentieren.

Im Sommer hatten wir mit der CEG Creditreform Consumer GmbH eine Sonderbefragung zum Themenfeld „Einkaufspräferenzen im Online- und Versandhandel sowie im Einzelhandel“ druchgeführt. Die Teilnehmer der Studie wurden dieses Mal konkret befragt, welche Artikel sie lieber im Online- und Versandhandel einkaufen. Hierfür wurden die relevanten Warengruppen benannt.
Die Befragung basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Dier nun vorliegenden Studienergebnisse belegen einmal mehr den Positivtrend des Interaktiven Handels. Aber lesen Sie bitte selbst:

1.    Der Interaktive Handel, d.h. der Online- und Versandhandel, gewinnt bei den deutschen Verbrauchern kontinuierlich an Bedeutung. Die aktuelle Befragung verdeutlicht, dass mittlerweile bereits über ein Drittel aller Bundesbürger bei bestimmten Produkten oder Produktgruppen den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel bevorzugen.
 
2.    Bei der genauen Betrachtung einzelner Produktbereiche zeigt sich im Vergleich von Online- und Versandhandel zum klassischen Einzelhandel ein deutlicher Unterschied: Der Kaufanteil im Online- und Versandhandel liegt gerade bei Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträgern, aber auch Telekommunikation, Handy und Computer schon deutlich über der 50-Prozent-Marke.
Wir finden, dass der Anteil der technik-und unterhaltungsaffinen Warengruppen im Vergleich zum klassischen Einzelhandel schon beeindruckend hoch ist. Mehr als jeder Zweite kauft solche Artikel bevorzugt im Online- und Versandhandel und nicht mehr im stationären Geschäft ein. Das zeigt ganz besonders das Vertrauen der Kunden in die Qualität, den Service und die Sicherheit der Interaktiven Händler.

Auch Spielwaren, Bekleidung und Medikamente werden mittlerweile mit einem Anteil von weit über 30 Prozent bevorzugt im Interaktiven Handel eingekauft.
 
3.    Und wie sieht der typische Käufer im Interaktiven Handel aus?       Bei der aktuellen Untersuchung haben wir herausgefunden, dass der Anteil der männlichen und weiblichen Käufer im Online- und Versandhandel  fast ausgeglichen ist. Auch Personen mit knappem Zeitbudget und solche unter 40 Jahren kaufen verstärkt im Interaktiven Handel ein. Die Affinität zu technischen Produkten liegt eher bei den männlichen Käufern. Frauen liegen beim Einkauf von Textilien, Spielwaren oder Medikamenten im Interaktiven Handel vorne.

E-Commerce Agenda 2017


Mit der E-Commerce-Agenda 2017 formuliert der bevh seine politischen Forderungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017. Download

 

 

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Jahresbericht 2016

Dieser Jahresbericht erläutert die Arbeit unseres Verbandes im Jahr 2016. Er zeigt Möglichkeiten, wie Sie als Mitglied und Preferred Business Partner von einer Mitgliedschaft profitieren können. Download


                                 

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