Ohne Smartphone "geht gar nicht"...

Verfasst am 10.11.2011 von Christin Schmidt


Ich traue mich kaum, darüber zu berichten, aber mittlerweile lebe ich schon seit 6 Jahren in unserer Hauptstadt und bin immer noch nicht in der Lage, mich räumlich in den Straßen Berlins zu orientieren.
Man muss wissen, ich bin begeistert von dieser Stadt, die mittlerweile mein Zuhause geworden ist und in der ich mich auch schon in den kleinsten Winkeln aufgehalten habe. Aber meist finde ich den Weg nur einmal dorthin , der zweite Besuch könnte kompliziert werden (meinen Heimkiez möchte ich ausnahmsweise davon ausschließen).

Doch vor etwa zwei Jahren konnte ich meine Orientierungslosigkeit mit der Anschaffung eines iPhones erfolgreich kurieren...- das dachte ich zumindest bis zu einem Tag in der vergangenen Woche: Mitten in einer kleinen Seitenstraße Kreuzbergs fiel mein Empfang wegen einer Netzstörung aus und ließ mich vollkommen orientierungslos in fremder Umgebung zurück!

Nachdem ich mir den Weg zur U-Bahn erfragt hatte und mich im Zug nach Hause befand, rekapitulierte ich die soeben durchlebte Krise. Dabei kam ich auf die bittere aber wahre Erkenntnis, "ohne Smartphone geht gar nicht". Seit dem Besitz dieses Wundergerätes habe ich einige Verhaltensweisen enorm umgestellt:

1. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher mehr als 2 mal am Tag meine privaten Mails gecheckt habe. Heutzutage ist meine Reaktionszeit auf private Mails wesentlich schneller...!

2. Über das Wetter informiere ich mich eher über den Blick auf das Display als aus dem Fenster.

3. Der private Rechner wird zu Hause kaum noch eingeschalten. Denn für den schnellen Blick ins Internet reicht das iPhone allemal. Unabkömmlich ist er noch für die Synchronisation mit iTunes, aber auch das gehört ja bald der Vergangenheit an.

Meine Aufgeschlossenheit für Mobile Shopping und andere mobile Aktivitäten steht damit wohl außer Frage :)! Was mich dabei beruhigt ist die Tatsache, dass ich mit meinem Zustand nicht allein bin. Überall alles und sofort, das ist es, was wir mobilen Anwender uns heute wünschen.

Zum Glück gehen die unterschiedlichsten Anbieter auf meine Bedürfnisse ein. Eine aktuelle bvh Studie zeigt, dass mittlerweile schon 58 Prozent der Interkativen Händler mobile Applikationen haben, Tendenz steigend. Auch die Dienstleister stellen sich immer besser im mobilen Bereich auf.

Bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Netzstörung noch lange auf sich warten lässt.

ULD, Facebook und die Staatskanzlei - der Ton wird schärfer

Verfasst von Stephanie Schmidt am 09.11.2011


Am vergangenen Freitag zog das ULD in einer Pressemeldung eine erste Bilanz über das Ergebnis seiner bisherigen Aktivitäten gegen den Facebook "Gefällt mir"-Button und die Facebook Fanpages. Der Erfolg sei bisher mäßig, so das ULD enttäuscht: Von fünfzehn angeschriebenen Stellen hätte bisher eine einzige seine Fanpage deaktiviert. Zudem seien beim ULD insgesamt nur sechs Stellungnahmen eingegangen, davon einige verspätet, einige ohne inhaltliche Substanz.

Erfreulich ist, wie das ULD hier im Detail seine Vorgehensweise und den laufenden Austausch mit Facebook offenlegt. Dennoch verstärkt sich auch in dieser Pressemeldung der Eindruck eines öffentlich ausgetragenen Muskelspiels zwischen dem ULD und der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK). So wurden die jeweiligen Beanstandungsverfügungen mitsamt der Pressemeldung veröffentlicht. Auch die Äußerungen von Dr. Thilo Weichert in der Pressemeldung lassen vermuten, dass es hier weniger um die Sache geht, als vielmehr um einen öffentlichen politischen Machtkampf. So führte dieser aus: "Die Botschaft des bisherigen Verfahrens ist, dass private wie öffentliche Stellen anscheinend die Aufgabenwahrnehmung durch das ULD und die vom ULD festgestellten Datenschutzverstöße nicht ernst nehmen. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisteten die Staatskanzlei und die IHK, die mit ihrer Haltung öffentliche wie private Stellen zum „zivilen Ungehorsam“ ermutigten. Staatskanzlei und IHK sollten sich nicht feige wegducken; sie sollten jetzt zumindest dem Gesprächsangebot des ULD folgen, das auf eine schnelle und hinsichtlich des Verfahrens einvernehmliche gerichtliche Klärung hinausläuft." Er verweist hierzu auf die Möglichkeit für die IHK und die Staatskanzlei, eine schnelle gerichtliche Klärung vor dem Verwaltungsgericht Schleswig im Rahmen einer Feststellungsklage zu erwirken.

Sehr bedauerlich, dass diese rechtlich vollkommen unsichere Situation für gewerbliche und private Anbieter von Internetseiten für einen solchen öffentlichen Machtpoker genutzt wird.

Zur Pressemitteilung des ULD:

https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20111104-facebook-abmahnungen.htm


Veröffentlichung der Benchmark-Studie „Logistik im Versandhandel“

verfasst am 08.11.2011 von Florian Seikel

 

Am 05.10.2011 wurde die Benchmark-Studie „Logistik im Versandhandel“ des Instituts für Logistik (IfL) in Zusammenarbeit mit dem bvh auf dem Deutschen Versandhandelskongress in Wiesbaden vorgestellt. 
Gegenstand der Studie ist die Darstellung und Analyse der Logistik in Versandhandelsunternehmen unter aufbau- und prozessorganisatorischen Gesichtspunkten sowie unter Leistungs- und Kostenaspekten.
Das besondere Kennzeichen dieser Studie ist, dass die Ziele und Inhalte des Fragebogens der Benchmark-Untersuchung bereits vor Studienstart in einer ausführlichen Diskussion mit allen Teilnehmern erarbeitet wurden. Das führte zu einer außergewöhnlich guten Akzeptanz und hohen Qualität bei der Datenerhebung und –auswertung.
Die daraus folgende sehr transparente und plausible Darstellung der Best Practice Ergebnisse ermöglichte eine nützliche individuelle Auswertung für jedes teilnehmende Unternehmen des Arbeitskreises und eine rege Diskussion untereinander.
Die teilnehmenden Versandhandelsunternehmen wurden drei Clustern zugeordnet. Bezogen auf die Art ihrer Versandsortimente sind dies die Cluster Textil, Textil und Hardware und Hardware. Im Fokus der Untersuchung standen die Logistikbereiche Personal, Sendungsfakten, Lager und Kommissionierung, Retouren und Versandausgang.
Durch die Darstellung von Einzelmerkmalen in der vorliegenden Veröffentlichung der Studie, besteht für alle Unternehmen mit Versandhandelsaktivitäten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre eigenen Kennzahlen in den jeweiligen Bereichen, ebenfalls einem direkten Benchmark zu den Studienteilnehmern zu unterziehen.

Wollen Sie die Studie sofort besellen? Hätten Sie eventuell Interesse, selbst Teilnehmer einer solchen Erhebung zu sein?  

Die Benchmark-Studie ist ab sofort beim bvh oder direkt über Herrn Florian Seikel erhältlich.

Onlineshopping anno 2015

Verfasst am 07.11.2011 von Ingmar Böckmann


Der Geburtstag meiner Freundin rückt immer näher. Nach den letzten Gesprächen, gespickt mit „verdeckten“ Hinweisen wurde mir klar; Sie erwartet ein Geschenk von mir.

Als Mann der Tat schalte ich den Laptop mit Google chrome os ein um im Internet mein Gedächtnis aufzufrischen und das Objekt der Begierde zu erstehen. Google+ verrät mir welche Produkte bei meiner Freundin ganz oben auf der Wunschliste stehen.

Ich habe nur wenig Zeit und der erste Klick führt mich auf die Internetseite des Parfümproduzenten, welcher das Geburtstagsgeschenk liefern soll. Zum Glück hat der Hersteller des kostbaren Wässerchens einen eigenen Onlineshop. Ich lege den (virtuellen) Flakon in den (virtuellen) Warenkorb und schreite zur (virtuellen) Kasse, als mir mein Browser mittels Google related einen Gutschein von Google offers anbietet, welchen ich auf Google shopping einlösen möchte. Nun handelt es sich bei dem Duftwässerchen nicht um einen Billigartikel und selbstverständlich nimmt man da einen gewissen Preisvorteil gerne in Anspruch. Außerdem bietet mir Google ja auch den direkten Link, also wird das wohl nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.

Dem Link folgend finde ich eine aufgeräumte Google shopping-Seite vor. Google trustedstores verrät mir das der Shop bei dem ich einkaufen soll hervorragende Bewertungen vorzuweisen hat. Was kann da noch schiefgehen? Die Bezahlung kann ich mittels Google Wallet vornehmen.

Leider bin ich zu spät dran. Geburtstag und Liefertermin sind nicht in Einklang zu bringen. Da sich meine Freundin, zumindest nicht für ein Fläschchen Parfüm zum verschieben ihres Geburtstages durchringen wird, entschließe ich mich das Geburtstagsgeschenk im Stationärhandel zu erstehen. Zum Glück hilft mir Google Local shopping den richtigen Laden zu finden. Mit meinem Android-Handy kann ich auch hier per Google wallet bezahlen, was mir immerhin dazu verhilft auch hier den Google offers-Vorteil zu nutzen.

Meine Freundin ist glücklich mit dem neuen Duft.

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Jahresbericht 2017


                                 

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