Der bvh sucht Rechts-Referendarin oder Referendar

verfasst am 30.09.2011 von Christin Schmidt


Im Frühjahr dieses Jahres hatte der bvh seit dem Umzug nach Berlin seinen ersten Praktikanten. Rico Yolwans absolvierte ein mehrmonatiges Praktikum mit dem Schwerpunkt E-Commerce und Marketing. Rico hat sein Praktikum erfolgreich abgeschlossen und wir möchten gern einem anderen Studenten die Möglichkeit einräumen, ein spannendes und vielseitiges Praktikum beim bvh zu absolvieren.
Der thematische Schwerpunkt soll im Bereich Recht liegen, denn die Rechtsberatung unserer Mitglieder und die Analyse von Gesetzgebungsverfahren auf deutscher und europäischer Ebene sowie die Formulierung konkreter Vorschläge gehören für uns als Branchenverband der Interaktiven Händler zu unseren wesentlichen Aufgaben. Dabei geht es vor allem, aber nicht nur um Verbraucherschutz, Fernabsatz- und Wettbewerbsrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, Datenschutz, Telekommunikations- und Vertragsrecht. Der bvh-Rechtsausschuss ist das Netzwerk der Unternehmensjuristen der Branche. Unser Dachverband EMOTA vernetzt uns in Europa.
Wir möchten in diesem Zusammenhang jungen und interessierten Juristen/innen in der Ausbildung die Möglichkeit geben, im Rahmen der Wahlstation die moderne, vielseitige und sicher nicht alltägliche juristische Arbeit des bvh kennenzulernen.
christoph.wenk-fischer@bvh.info freut sich auf Ihre Bewerbungen.

Unsere aktuellen Studienergebnisse belegen: Die Bedeutung des Interaktiven Handels nimmt stetig zu – Ein Drittel der Bundesbürger kauft lieber im Online- und Versandhandel ein

verfasst am 29.09.2011 von Christin Schmidt


Die Zahlen des Interaktiven Handels 2011 sprechen bisher für sich. Sowohl das erste als auch das zweite Quartal erwiesen sich als umsatzstark. In der kommenden Woche stellen wir die aktuellen Zahlen für das dritte Quartal 2011 vor und werden auch die neue Hochrechnung für das Gesamtjahr 2011 präsentieren.

Im Sommer hatten wir mit der CEG Creditreform Consumer GmbH eine Sonderbefragung zum Themenfeld „Einkaufspräferenzen im Online- und Versandhandel sowie im Einzelhandel“ druchgeführt. Die Teilnehmer der Studie wurden dieses Mal konkret befragt, welche Artikel sie lieber im Online- und Versandhandel einkaufen. Hierfür wurden die relevanten Warengruppen benannt.
Die Befragung basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Dier nun vorliegenden Studienergebnisse belegen einmal mehr den Positivtrend des Interaktiven Handels. Aber lesen Sie bitte selbst:

1.    Der Interaktive Handel, d.h. der Online- und Versandhandel, gewinnt bei den deutschen Verbrauchern kontinuierlich an Bedeutung. Die aktuelle Befragung verdeutlicht, dass mittlerweile bereits über ein Drittel aller Bundesbürger bei bestimmten Produkten oder Produktgruppen den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel bevorzugen.
 
2.    Bei der genauen Betrachtung einzelner Produktbereiche zeigt sich im Vergleich von Online- und Versandhandel zum klassischen Einzelhandel ein deutlicher Unterschied: Der Kaufanteil im Online- und Versandhandel liegt gerade bei Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträgern, aber auch Telekommunikation, Handy und Computer schon deutlich über der 50-Prozent-Marke.
Wir finden, dass der Anteil der technik-und unterhaltungsaffinen Warengruppen im Vergleich zum klassischen Einzelhandel schon beeindruckend hoch ist. Mehr als jeder Zweite kauft solche Artikel bevorzugt im Online- und Versandhandel und nicht mehr im stationären Geschäft ein. Das zeigt ganz besonders das Vertrauen der Kunden in die Qualität, den Service und die Sicherheit der Interaktiven Händler.

Auch Spielwaren, Bekleidung und Medikamente werden mittlerweile mit einem Anteil von weit über 30 Prozent bevorzugt im Interaktiven Handel eingekauft.
 
3.    Und wie sieht der typische Käufer im Interaktiven Handel aus?       Bei der aktuellen Untersuchung haben wir herausgefunden, dass der Anteil der männlichen und weiblichen Käufer im Online- und Versandhandel  fast ausgeglichen ist. Auch Personen mit knappem Zeitbudget und solche unter 40 Jahren kaufen verstärkt im Interaktiven Handel ein. Die Affinität zu technischen Produkten liegt eher bei den männlichen Käufern. Frauen liegen beim Einkauf von Textilien, Spielwaren oder Medikamenten im Interaktiven Handel vorne.

Projekt "Datenschutz-Auskunftsportal" - konstituierende Beiratssitzung in Berlin

verfasst am 28.09.2011 von Christoph Wenk-Fischer


Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gewährt Bürgern in § 34 Absatz 1 ein Recht auf Auskunft, welche Daten Unternehmen über sie gespeichert haben. Das Unabhängige Datenschutzzentrum Schleswig-Holstein, das Institut für Verbraucherpolitik ConPolicy und die Kieler Softwarefirma CONSIST haben gemeinsam ein Projekt initiiert. Dessen Ziel ist es, für Unternehmen und Bürger ein einfach zu nutzendes Portal im Internet zu schaffen, um solche Anträge auf Selbstauskunft zu stellen. Das Projekt wird gemäß einem Beschluss des Deutschen Bundestages im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung durch das BMELV gefördert und materiell unterstützt. Begleitet wird das Projekt durch einen Beirat, in dem Verbände und Unternehmen sowie Daten- und Verbraucherschützer vertreten sind. Für den Handel bin ich in meiner Funktion als bvh-Hauptgeschäftsführer dabei.

Auf seiner konstituierenden Sitzung am Montag hat der Beirat einen Fragenbogen diskutiert, der im Oktober versandt und online gestellt werden soll. Durch ihn soll u.a. festgestellt werden, wie die Unternehmen und Verbraucher derzeit praktisch mit Auskunftsbegehren nach § 34 BDSG umgehen. Schließlich soll das Projekt genau entsprechend den Bedürfnissen der Betroffenen gestaltet werden. Wir hoffen, dass sich viele unserer Mitglieder und Partner an der auf Wunsch anonymen Befragung beteiligen. Dazu werden wir in einem der nächsten Newsletter den Link auf die Onlinebefragung verschicken und den Fragebogen zum Download auf unserer Homepage unter www.bvh.info anbieten.

Die Trendstudie 2011 und der neue CR-Report 2011 der Otto Group

verfasst am 12.09.2011 von Katrin Triebel

 

Am Freitag, 09.09.2011 hat die Otto Group in ihrer Trendstudie für das Jahr 2011 „Verbrauchervertrauen – auf dem Weg zu einer neuen Wertekultur“, die das Hamburger Trendbüro im Auftrag von Otto erstellt hat, die neuen Ergebnisse vorgestellt.
Vertrauen wird immer wichtiger für den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen. Eine der Kernaussagen der 3. Otto-Trendstudie 2011 ist, dass Unternehmen, die transparent und offen kommunizieren, künftig Markterfolge erzielen und zu den Gewinnern im Wettbewerb zählen werden.
Der von Otto analysierte Zusammenhang zwischen ethischem Konsum und Verbrauchervertrauen macht deutlich, dass sich immer mehr Konsumenten für sozial, ökologisch einwandfreie und nachhaltig hergestellte Produkte entscheiden.
Dieses neue Kaufinteresse erfasst in zunehmendem Maße die Verbrauchermasse. Siegel wie „Bio“ oder „fair“ geben Verbrauchern das Gefühl, die richtige Wahl getroffen zu haben, heißt es in der Studie. Im Ergebnis vertrauen 91 Prozent der Befragten bei ihrer Kaufentscheidung vor allem Freunden und Verwandten. Soziale Netzwerke jeder Art werden, nach Prof. Peter Wippermann (Gründer des Hamburger Trendbüros), immer wichtiger. Und nur noch ein knappes Drittel vertraut dagegen den Aussagen der Wirtschaft – mit abnehmender Tendenz. Größter Verlierer in der Studie ist die Politik, denn nur 15 Prozent der Befragten vertrauen ihr, obwohl knapp ein Drittel der Verbraucher gerade von der Politik Impulse für ethischen Konsum erwartet.
Es wurden 1.000 repräsentative Deutsche unterschiedlichen Alters befragt, Experten-Interviews und ein Expertenworkshop in Berlin durchgeführt, sowie ein Livestream auf Utopia.de eingerichtet, deren Ergebnisse in die Studie eingeflossen sind.
Unternehmen werden aufgefordert, verloren gegangenes Vertrauen vor allem durch Information und offene Kommunikation wieder zu gewinnen, sagte Prof. Wippermann.  
Das Bedürfnis nach Aufklärung und Transparenz bei den Konsumenten ist größer geworden und hier sieht Otto großen Handlungsbedarf. Denn die Unternehmen brauchen für Verbrauchervertrauen einheitliche und überprüfbare Kriterien, nach denen Produkte zertifiziert werden und die der Konsument nachvollziehen kann.
Die Aktivitäten der im Bereich Nachhaltigkeit von den inzwischen elf Konzernunternehmen der Otto Group werden auch im neuen CR-Report 2011“Unsere Verantwortung: Nachhaltigkeit im Handel(n)“ aufgeführt. Wesentliche Fortschritte im  Bereich der nachhaltigen Wirtschaftstätigkeit haben sich in verschiedenen CR-Disziplinen, insbesondere im Bereich der Co2-Emission und dem Ausbau eines nachhaltigen Sortiments ergeben.

Die Otto Group vermittelt mit der Vorstellung der beiden Broschüren den Eindruck, dass CR im Konzern wirklich gelebt wird, nicht zuletzt dadurch, dass jedes Vorstandsmitglied der Otto Group die Patenschaft über ein CR-Thema übernommen hat und es vorantreibt.

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