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Optimistische Aussichten für das Weihnachtsgeschäft 2014

11122014

Optimistische Aussichten für das Weihnachtsgeschäft 2014

Ergebnisse einer aktuellen Händlerbefragung sowie der Verbraucherstudie des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zeigen: Das Weihnachtsgeschäft wird auch 2014 für den Interaktiven Handel zur schönsten Zeit des Jahres. Für die gesamte Branche geht der Verband von einem Wachstum von 8,2 Prozent aus, für den Onlinehandel sogar von 12,7 Prozent.

Händler erwarten Steigerung zum Vorjahr

Im November führte der bevh unter seinen Mitgliedern eine Befragung zu den Erwartungen für das diesjährige Weihnachtsgeschäft durch. Die Ergebnisse zeigen ein überwiegend positives Bild. Fünfzig Prozent der Händler erwarten ein gutes bis sehr gutes letztes Quartal. Im Vergleich zum Vorjahr rechnen 44 Prozent mit steigendem, fast ebenso viele (43 Prozent) mit gleichbleibendem Umsatz. Nur 13 Prozent erwarten sinkende Umsätze. Viele Händler bieten zu dieser Zeit des Jahres vermehrt Sonderaktionen wie Rabatte, Gutscheine, Gewinnspiele oder eine kostenlose Lieferung an. Im Jahr 2013 waren die letzte November- und die zweite Dezemberwoche die umsatzstärksten Zeiträume. Bei über neunzig Prozent der befragten Händler lagen zudem die Retouren zum Weihnachtsgeschäft im Jahresdurchschnitt oder sogar darunter.

Prognose für das Weihnachtsgeschäft

Die Auswertung der Umsätze der Monate Oktober und November, ermittelt im Rahmen der ganzjährigen Verbraucherbefragung des bevh, gibt den Händlern in ihren optimistischen Erwartungen recht. So rechnet der Verband für den gesamten Interaktiven Handel mit einem Plus von 8,2 Prozent und einem Umsatz von 11,2 Mrd. EUR (2013: 9,7 Mrd. EUR). Der E-Commerce-Umsatz wird auf rund 9,5 Mrd. EUR beziffert (2013: 8,5 Mrd.EUR). Das entspricht einer Steigerung um 12,7 Prozent bei einem Online-Anteil von gut 85 Prozent am gesamten Interaktiven Handel. Die umsatzstärksten Warengruppen werden auch in diesem Jahr wieder Textilien, Unterhaltungselektronik und Bücher sein - neben Spielwaren sowie Uhren & Schmuck werden aber auch immer häufiger Möbel und Dekorationswaren online gekauft.

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Susan Saß

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Statistik

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