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Umsatzzahlen des Interaktiven Handels im 2. Quartal 2014: Frühjahrsumsatz nicht ganz so stark wie im Vorjahr

31072014

Umsatzzahlen des Interaktiven Handels im 2. Quartal 2014: Frühjahrsumsatz nicht ganz so stark wie im Vorjahr

Heute veröffentlicht der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) die Umsatzzahlen des 2. Quartals 2014 für den Interaktiven Handel. Im Auftrag des bevh führt das Marktforschungsinstitut GIM – Gesellschaft für Innovative Marktforschung – die ganzjährig laufende Verbraucherstudie „Interaktiver Handel in Deutschland“ bereits dieses Jahr zum zweiten Mal durch.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt sich ein leichter Umsatzrückgang. Im Detail sind aber auch explizit positive Entwicklungen zu beobachten. Zudem hat die Fußball-WM ihre Spuren im Kaufverhalten der Konsumenten hinterlassen: Unterhaltungselektronik sowie Hobby- und Freizeitartikel konnten sich weiter steigern.

„Dass sich das außergewöhnliche Tempo von 2013 etwas einbremst, ist kein Grund zur Sorge. Die Branche ist auf einem hohen Niveau stabil. Multichannel gewinnt an Bedeutung und auch digitale Dienstleistungen konnten weiter zulegen. Das zeigt, dass der Interaktive Handel nach wie vor in einem spannenden Entwicklungsprozess ist. Mit unseren Studien begleiten wir diesen und können Trends frühzeitig identifizieren“, so Christoph Wenk-Fischer, bevh-Hauptgeschäftsführer.

Das zweite Quartal 2014

Im Zeitraum von April 2014 bis Juni 2014 erzielte die Branche der Online- und Versandhändler einen Umsatz von 11 Mrd. EUR (vgl. 2. Quartal 2013: 11,8 Mrd. EUR). Das entspricht einem Minus von 6,8 Prozent zum Zeitraum des Vorjahres.

Davon wurden 9,5 Mrd. EUR mit einem Anteil von 86,3 Prozent durch den E-Commerce erzielt (vgl. 2. Quartal 2013: 10 Mrd. EUR - Anteil von 84,5 Prozent). Auch hier liegt ein leichtes Minus in Höhe von 5,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum vor.

Die 5 umsatzstärksten Warengruppen in Millionen Euro 

  • Bekleidung                                                            2.614 (- 12,1 Prozent zu 2013: 2.973)
  • Unterhaltungselektronik/Elektronikartikel      1.226 (+ 27,7 Prozent zu 2013: 960)
  • Bücher                                                                      969 (- 23,6 Prozent zu 2013: 1.268)
  • Hobby und Freizeitartikel                                      665 (+ 30,6 Prozent zu 2013: 509)
  • Schuhe                                                                     604 (- 44,0 Prozent zu 2013: 1.078) 

Große Umsatzsteigerungen im Vergleich zum 2. Quartal 2013 legten ebenfalls die Warengruppen Computer und Zubehör mit 574 Mio. EUR (+ 42,4 Prozent zu 2013: 403 Mio. EUR), Möbel und Dekoration mit 437 Mio. EUR (+ 15,3 Prozent zu 2013: 379 Mio. EUR) und Drogerie mit 345 Mio. EUR (+ 21,5 Prozent zu 2013: 284 Mio. EUR) hin.

Zur Studie

Die Untersuchung „Interaktiver Handel in Deutschland“ wird in diesem Jahr zum zweiten Mal im aktualisierten Studiendesign vom Marktforschungsinstitut GIM-Gesellschaft für innovative Marktforschung im Auftrag des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) durchgeführt.Dafür werden rund 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von über 14 Jahren von Januar bis Dezember 2014 telefonisch und per Onlinefragebogen zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z.B. im Bereich Downloads oder Ticketing) befragt. Das Endergebnis der Studie wird Anfang 2015 nach Abschluss der Umfrage veröffentlicht. Das heute vorgelegte Ergebnis basiert auf der Auswertung der Monate April bis Juni 2014.

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Susan Saß

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Statistik

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