Verpackungs- und Müllaufkommen

Im Jahr 2013 warf jeder Deutsche im Schnitt 213 kg Verpackungsmüll weg[1] – dazu gehören sämtliche Verpackungen von Lebensmitteln und Produkten, To Go-Angeboten oder Getränken. Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich Spitzenreiter in Sachen Verpackungsmüll. Den größten Anteil machen dabei Papier und Karton aus. Der wachsende Versandhandel steht damit im Fokus, wenn es darum geht, neue ressourcenschonende Verpackungskonzepte zu entwickeln. Dabei liegt das Problem weniger in den Retouren, denn sie werden in den meisten Fällen in der mitgelieferten Verpackung zurück geschickt.

Inzwischen werden bereits Konzepte zu Mehrwegverpackungen oder der Lieferung ohne Umverpackung mit vielversprechenden Ergebnissen erprobt. Einige Anbieter arbeiten bereits am „Versandverpackungs-freien Versand“ der über Mehrwegboxen abgewickelt wird. Ein Vorreiter in diesem Bereich ist der nachhaltige Versandhandel Memo. Er bietet mit der „memo Box“ ein eigenes Mehrwegversandsystem an. Sie wird ab 2016 sogar aus Recycling-Kunststoff produziert.[2]Hinzukommen können Rücknahme- und Recyclingprozesse, die den Kunden ermöglichen, die Versandverpackung direkt oder bei der nächsten Bestellung dem Zusteller wieder mitzugeben.


1

manager magazin, 2015

2

memo, 2015

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