Stromverbrauch und Hardwarenutzung

Für den Onlineeinkauf steht dem Verbraucher eine gut ausgebaute IT Infrastruktur zur Verfügung. Zahlreiche Internetfähige Geräte sind auf dem Markt und Cafés wären ohne WLAN kaum mehr denkbar. Dies bringt eine kaum vermeidbare Erhöhung des häuslichen und öffentlichen Strom- und Energieverbrauchs mit sich.

Die intensive Nutzung und die generell durch Digitalisierung und Vernetzung erhöhte Nachfrage nach Hardware (im stationären wie im Online-Handel) kurbelt die Herstellung, den Verbrauch und letzten Endes auch den Verschleiß von Geräten an (siehe dazu auch: Kapitel 1 – Ökologie – „Energie- und Ressourcenverbrauch“). Anbieter stehen in regem Wettbewerb, um kostengünstige Internet-fähige Geräte für die breite Masse herzustellen. Die Anzahl der Nutzer der vielfältigen Geräte steigt und lässt damit den Stromverbrauch in die Höhe schnellen. Gemäß der IEA, der Internationalen Energie Agentur summierte sich alleine 2013 der globale Stromverbrauch von Netzwerken und Datenzentren auf mehr als 640 Terrawattstunden. Das ist mehr als der gesamte jährliche Energieverbrauch der Bundesrepublik. Wie viel davon konkret auf den stationären Handel oder den E-Commerce entfällt, ist schwierig zu beantworten; denn die IT durchdringt heutzutage fast jeden Winkel des Alltags, so dass gesonderte Zahlen nicht zur Verfügung stehen. Mit dem Megatrend des sogenannten „Internets der Dinge“ steigt der Energiebedarf der Technik jedoch weiter an.[1]

 

 


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Wirtschafts Woche online, 2014

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