Kooperationen zwischen Produktion und Vertrieb

Die klassische dreistufige Wertschöpfungskette im Einzelhandel verliert an Bedeutung.[1] Die Digitalisierung ermöglicht Produzenten, ihre Produkte ohne viel Aufwand oder hohe finanzielle Risiken direkt an den Endkonsumenten zu vertreiben. In Zusammenhang mit diesem direkteren Handel spricht man von einer Vertikalisierung der Wertschöpfungskette, vom zweistufigen zum einstufigen Handel, was bedeuten kann, dass der Handel als Intermediär überflüssig wird (siehe dazu auch: Kapitel 1 – Ökonomisch – „Vertikalisierung der Wertschöpfungskette“).[2]

Kurz- und mittelfristig können jedoch beide Seiten von der erhöhten Online-Präsenz profitieren.[3] Langfristig wird der Handel durch das Angebot eines Gesamtpakets (‚package’), bestehend aus einem breiten Produktsortiment[4] und Dienstleistungsangebot sowie einer hohen digitalen Kompetenz (‚digital literacy’) seine Stellung als Intermediär zwischen Hersteller und Endkonsumenten vertreten können[5].


1

ECC Köln, 2015, 9

2

ECC Köln, 2015

3

ECC Köln, 2015, 26ff.

4

ECC Köln, 2015, 18

5

etailment, 2015

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