Nachhaltigkeit in der Regionalpolitik nach 2013

verfasst am 30.11.2011 von Katrin Triebel

 

Ende November habe ich am Workshop "Nachhaltigkeit in der EU-Regionalpolitik nach 2013", der von EurActiv.de in Berlin ausgerichtet wurde, teilgenommen.
Es referierten Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft darüber, wie der Stellenwert „Nachhaltigkeit“ in der EU-Regionalpolitik 2014 bis 2020 erhöht werden kann.

Auf dem Podium analysierten dazu Günter Raad (Europäische Kommission, Generaldirektion Umwelt), Elisabeth Schroedter (Europäisches Parlament), August Ortmeyer (DIHK) und Peter Torkler (WWF) die Vorschläge zu den Struktur- und Kohäsionsfonds 2014 bis 2020.
Demnach sind mit ca. 370 Milliarden Euro auch für die nächste Finanzierungsperiode mehr als ein Drittel des vorgeschlagenen EU-Haushalts für Struktur- und Kohäsionspolitik geplant, die für folgende Fonds eingesetzt werden sollen –
für den:
•    Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für Infrastrukturmaßnahmen wie Straßenbau und Unternehmensinvestitionen,
•    Europäischen Sozialfonds (ESF) für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen,
•    Kohäsionsfonds für Investitionen im Bereich Verkehr und Umwelt in den weniger entwickelten Mitgliedstaaten
Ist Nachhaltigkeitspolitik ein EU-Strategiethema oder auch schon heute für uns von Bedeutung?

In Beantwortung dieser Frage fand ich die Feststellung von Herrn Raad interessant, nämlich dass wir heute schon das 3-4fache an Ressourcen verbrauchen, als unser Planet hergibt. Somit ist absehbar, dass die Ressourcen knapper und teurer werden und es Folgen für Konsumenten und Produzenten hat. Also ist das Thema schon heute mit einem Bewusstseinswandel verbunden, der schon vor Jahren begonnen hat. Anstatt vom Output, der Produktion, her zu denken, muss schon heute vom Input, also von den natürlichen Ressourcen her gedacht werden.  

"Das Naturkapital – saubere Luft, sauberes Wasser, die Atmosphäre, etc. – gab es früher für den Unternehmer kostenfrei oder zumindest günstig. Das hat sich geändert. Die alte Frage: 'Wo bleiben die Rohstoffe (Input), damit meine Produktion (Output) fortgesetzt werden kann?' muss umgedreht und vom Input her gedacht werden. Die neue Frage lautet also: 'Was kann ich produzieren mit den Ressourcen, die mir noch zur Verfügung stehen und die ich mir noch leisten kann?' Dieser Wechsel der Fragestellung ist aus meiner Sicht von fundamentaler Bedeutung", so Raad.

Und ich finde, darüber lohnt es sich, heute schon nachzudenken.

Deutschland und die Schweiz - Internethandel ohne Grenzen?

verfasst am 29.11.2011 von Christoph Wenk-Fischer


Heute fand hier in Berlin, aber per Internet-Livestreaming (Vielen Dank für die freundliche Unterstützung an die Deutsche Post/DHL) auch weltweit, der zweite Teil des "E-Commerce Cross Border-Tages Deutschland-Schweiz" statt. Härting Rechtsanwälte aus Berlin, Bühlmann Rechtsanwälte aus Zürich, der Schweizer Versandhandelsverband VSV und der bvh hatten sich dafür zusammengefunden, um Schweizer Unternehmen den deutschen Markt für Interaktiven Handel und deutschen Unternehmen diesen Schweizer Markt mit ihren jeweiligen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen vorzustellen. Unterstützt hat uns hier in Berlin auch die Schweizerische Botschaft.

In seiner netten Einleitung verwies Dr. Urs Hammer, der Gesandte der Schweizer Botschaft in Berlin, auf die guten und engen Beziehungen der beiden Staaten hin. Deutschland ist, wie er sagte, wirtschaftlich und politisch der wichtigste Nachbar der Schweiz.

Ich habe den wirtschaftlichen Rahmen und unsere aktuellen Zahlen zum Weihnachtsgeschäft und dem fast abgelaufenen Jahr 2011 vorgestellt.

Mein Kollege Patrick Kessler vom VSV stellte dann sehr lebendig, kurzweilig und anschaulich die Schweizer, ihre Befindlichkeiten und Einkaufs-Gewohnheiten im interaktiven Handel und den schweizerischen Markt vor.  

Im "Duett" waren dann gemeinsam die Rechtsanwälte Dr. Martin Schirmbacher und Lukas Bühlmann dran. Sie zeigten die rechtlichen Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten im deutschen und Schweizer Verbraucherschutz-, Datenschutz- und Vertragsrecht auf. Gut fand ich insbesondere, dass dabei ganz praktische Formulierungshilfen für z.B. Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Widerrufsbelehrungen gegeben wurden, die für beide Länder gemeinsam geeignet sind. Und beneiden kann man die Schweizer für ihre - wie ich finde - juristisch oft viel klarere Denkweise und Sprache. Wo z.B. in der Schweiz ein Satz reicht, haben wir in Deutschland seitenlange Infopflichten ...

Komplizierter erscheint einem als Deutschen dann jedoch wieder der Umgang der Schweizer mit der Zollthematik. Deren Besonderheiten, wie Gewichtsverzollung statt Wertverzollung und vieles für das grenzüberschreitende Geschäft Wichtige erläuterte uns abschließend Rechtsanwalt Lukas Bühlmann.

Fragen der Teilnehmer bezogen sich dann auch schwerpunktmäßig auf Zollfragen, aber auch das Preisangabenrecht.

Raum zum Erfahrungsaustausch und individuelle Fragen blieb dann beim gemeinsamen Imbiss danach.

Mein Fazit: Nachdem schon der erste Teil der Veranstaltung vor gut einem Monat in Zürich ein großer Erfolg war, gilt dies auch für den heutigen Abend. Die Präsentationen der Teilnehmer und zusammengefasst die Beiträge des Abends als Video werden zeitnah auf die Websites der Veranstalter gestellt.

2. bvh-Logisitktag 26. Januar 2012

verfasst am 24.11.2011 von Florian Seikel

 

Unser 2. Logsitktag findet am 26. Januar 2012 im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin statt.
Mit Hilfe der Teilnehmer aus dem bvh-Arbeitskreis Logistik werden Agenda und Schwerpunktthemen besprochen.

In diesem Forum haben Sie nun die Möglichkeit, selbst Themen vorzuschlagen oder über bestehende Gedanken zu diskutieren.
Schwerpunktthema des Thementages könnte zum Beispiel "Ergonomie am Arbeitplatz" sein. Sicher wird es auch wieder einige spannende Begrüßungsworte aus der Politik geben.

Ein Kollege machte neulich freundlicherweise das Angebot, einen Beitrag mit dem Titel „Multi-Channelling mit EPC/RFID – RFID-gestützte Bestandsführung im Textilhandel“ beisteuern zu können.
Hierbei handelt es sich um ein durch das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen von PROZEUS gefördertes Projekt. Ist dieses Thema von Interesse?

Ob es nun ein Beitrag in Form einer Präsentation oder einer Diskussionsrunde sein wird, die Formate können Sie durch Ihre Beiträge stark beeinflussen. Einzige wirkliche Voraussetzung ist nur ein starker Praxisbezug.


Wir freuen uns sehr über die thematischen Vorschläge und Anregungen, die Sie natürlich auch gerne direkt an mich (Florian Seikel) senden können.
 
An dieser Stelle möchten wir Sie schon einmal alle ganz herzlich zum 2. bvh-Logistiktag einzuladen. Natürlich folgt auch noch eine offizielle Einladung und eine finale Agenda. Sehr gerne können Sie sich aber schon auf die Teilnehmerliste setzen lassen.

Live-Stream für den E-Commerce Cross Border Deutschland-Schweiz Teil 2

verfasst am 24.11.2011 von Christin Schmidt

 

Grenzüberschreitender Onlinehandel wird erneut Thema einer zweiten gemeinsamen Veranstaltungen von Härting Rechtsanwälte (Berlin) und Bühlmann Rechtsanwälte (Zürich) mit dem bvh und dem Schweizer Versandhandelsverband sein:

Am 29.11.2011 wird in Berlin bei Härting Rechtsanwälte der schweizerische Markt und seine rechtlichen Besonderheiten für deutsche interaktive Händler präsentiert.

Auf folgende Fragen dürfen Sie gespannt sein:

-    Welche Marktchancen bieten sich?
-    Welche geschäftlichen und rechtlichen Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland gibt es?
-    Welchem Recht unterstehen wir eigentlich bei einer Lieferung ins Ausland?
-    Welche rechtlichen Unterschiede sind zu beachten bei der Ausgestaltung unseres Angebotes?
-    Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Verzollung und wie können wir das einfacher gestalten?
-    Gibt es Besonderheiten bei der Behandlung von Retouren aus dem Ausland?

Näheres hierzu finden Sie hier: www.haerting.de/de/3_lawraw/aktuell/index.php

Falls Sie es nicht persönlich zur Veranstaltung schaffen sollten, ist dies kein Problem. Diese wird auch per Live-Stream übertragen

Hier schon einmal der der Link für den 29.11.2011: www.haerting.de/stream


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