Die „Brüderle-Debatte“ – ein gesellschaftliches Problem oder politischer Machtkampf?

verfasst am 29.01.2013 von Katrin Triebel

Gegenwärtig hat man kaum Gelegenheit, der Diskussion um „Sexismus und sexuelle Belästigungen von Frauen“ aus dem Wege zum gehen. Presse, TALK- Shows, politische Diskussionen in Parteien, DGB etc. widmen sich in einer Ausführlichkeit einer Thematik, die weit über die „Affäre Brüderle“ hinausgeht. 

Fast möchte man fragen: gibt es z.Z. nicht andere, wichtigere Themen, die uns umtreiben sollten?

Dennoch: wichtig sind Fragen nach der Stellung und das Ansehen der Frau in der Gesellschaft, in Familie und Beruf allemal. Auch wenn jeder von uns sich in bestimmten Situationen schon einmal gedemütigt, beleidigt oder diskriminiert gefühlt hat, in besonderem Maße sind es doch die Frauen, die sich darüber beklagen (siehe Reaktion unter „Aufschrei“ im Internet).

Sexuelle Anzüglichkeit, von Bloßstellungen über Beleidigungen bis hin zu Übergriffen gab und gibt es sicher in allen Gesellschaftsschichten - sie treten aber gehäuft auf, wo Frauen sich in gering bezahlten Jobs und ständiger Angst um den Jobverlust in besonderen Abhängigkeiten befinden.

Deshalb sind Diskussionen und politisches Handeln mit Blick auf die Stellung der Frau und zu schaffende Möglichkeiten, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, viel wichtiger, als sich bei einer „Affäre Brüderle“ aufzuhalten.

Es ist eine Frage des Selbstbewusstseins von Frauen, des Bewusstseins der eigenen Stellung in den „Machthierarchien“ des Arbeitslebens, inwieweit sie sexuellen Belästigungen ausgesetzt bzw. ihnen erfolgreich begegnen können.

Die durch das umstrittene Betreuungsgeld („Herdprämie“) bezweckte Ermunterung der Frauen, ihre Kleinkinder zu Hause zu betreuen, ist diesbezüglich sicher das falsche Signal. Frauen aber berufliche Aufstiegschancen zu eröffnen, ihnen bei gleicher Qualifikation auch Führungspositionen anzubieten, wäre der richtige Weg. Und wo Frauen ihren männlichen Kollegen selbstbewusst und auf „Augenhöhe“ begegnen können, bleibt für sexuelle Belästigungen wenig Raum.

Es geht meines Erachtens in der gegenwärtigen Diskussion also nicht nur um verbale Ausrutscher R. Brüderles, um die politische Demontage eines Spitzenmannes der FDP durch politische Gegner und damit um einen vorgezogenen Wahlkampf, sondern vielmehr darum, wie wir in unserer Gesellschaft miteinander umgehen. Respekt und Achtung dem anderen gegenüber, Höflichkeit und Empathie, das sind Verhaltensweisen und Eigenschaften, die ich von meinen Mitmenschen erwarte und von mir selbst fordere.

Und ehrlich, es wäre doch schade, sollte „Mann“ sich künftig gar nicht mehr trauen, uns Frauen ein ehrliches, nettes Kompliment zu machen – oder?

bvh etabliert mit Unterstützung seiner Mitglieder den bvh-Index für Versender und Dienstleister für ein besseres Abbild der wirtschaftlichen Stimmungslage des Interaktiven Handels

verfasst am 28.01.2013 von Christin Schmidt

Der Interaktive Handel befindet sich seit Jahren in einer fortwährenden Wachstumsphase. Seit Jahren werden Umsatzzuwächse in der Branche verzeichnet werden, die einen positiven Einfluss auf die allgemeine wirtschaftliche Stimmungslage nehmen.

Aus diesem Anlass etabliert der bvh in diesem Jahr einen Branchen-Index, der die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung im Interaktiven Handel abbildet, um ein aussagekräftiges Bild der wirtschaftlichen Stimmungslage der Branche darstellen zu können.

In einem monatlichen Turnus fragt der bvh seine Mitglieder (Versender) und Preferred Business Partner (Dienstleister) getrennt voneinander nach der Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage ihres Unternehmens. Die angegebenen Einschätzungen werden nummerisch benotet. Dabei stehen folgende Erwartungshaltungen zur Wahl: „besser“, „gleichbleibend“ oder „schlechter“.

Aus der Gesamtheit der Bewertungen wird dann das monatliche Stimmungsbild der Versender und Dienstleister auf einer Skala gezeichnet. In einer monatlichen Abfolge ergibt sich daraus ein fortlaufender Graph, aus dem die prognostizierte Erwartungshaltung der Branche ersichtlich wird. Darüber hinaus wird durch dieses Vorgehen eine Zeitreihenanalyse ermöglicht, die einen dauerhaften Vergleich und eine langfristige Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Versender und Dienstleister sicherstellt.

Der neue Index wird nun in einem monatlichen Rhythmus hier im bvh-BLOG und in exklusiver Kooperation  bei ONEtoONE bekanntgegeben.

Wie schätzen die Versender und Dienstleister die wirtschaftliche Lage im Februar 2013 ein:

Versender: 0,35

Dienstleister: 0,53

Der bvh-AK Junioren sucht den Preisträger für den Young Business Award 2013

verfasst am 28.01.2013 von Christin Schmidt


Der Juniorenkreis des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) prämiert in jedem Jahr ein beispielgebendes, junges Unternehmen oder Konzept mit dem „bvh-Young Business Award“. Auch in diesem Jahr sind die Juroren wieder auf der Suche nach spannenden und neuen Konzepten, die den Interaktiven Handel erobern möchten.

Hierbei soll auch in diesem Jahr ein Versender ausgezeichnet werden, der noch recht jung auf dem Markt ist und sich mit seinem Konzept schon etablieren konnte. Als Maß gilt hier, dass das Unternehmen weniger als acht Jahre erfolgreich am Markt sein sollte. Auch ist wichtig, dass der wirtschaftliche Erfolg schon messbar ist. Zum Zeitpunkt der Bewerbung sollte das Unternehmen einen Mindestumsatz von 500.000 € im Jahr realisieren können.

Der Preis wird im Rahmen des "etailment Summit 2013" – Die Zukunft des Interaktiven Handels in Berlin im November 2013 vergeben.

 

Laden Sie sich gern den Bewerbungsbogen herunter:

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gern bei

christin.schmidt(at)bvh.info!

 

!!! ANMELDESCHLUSS IST DER 28.02.2013 !!!

 

"Keyword not provided?" und andere Fragen: Auf zum bvh BarCamp 2.013

verfasst von Martin Groß-Albenhausen am 24.1.2013

In einer Jurysitzung vor drei Jahren wurde heftig diskutiert, ob man einem bekannten Online-Brillenversender einen Startup-Preis zuerkennen könne. In Summe handele es sich um nicht mehr und nicht weniger als einen simplen Online-Shop - kein neues Geschäftsmodell, keine besondere Nutzung neuer und noch neuerer Kanäle, lediglich ein paar ausgefeilte technische Features, die sich jedoch bei Wettbewerbern auch fänden. Kurzum: Welche Leuchtturm-Funktion könnte dieser Shop haben?

Ich bezweifele, dass man von drei Jahren Zalando einen Preis zuerkannt hätte. Trotzdem redet heute jeder über die Berliner, und sie sind ein Maßstab in Sachen Web-Exzellenz geworden.

Wenn man nüchtern auf die großen Erfolgsgeschichten im Interaktiven Handel blickt, dann fallen die Unternehmen durch eins auf: Einfache Geschäftsmodelle und exzellente Detailarbeit. 

Das Bild oben zeigt die Alexa-Auswertung der Online-Reichweite von drei führenden Interaktiven Modehändlern: asos.com, zalando.de und otto.de. An der Spitze liegt übrigens der nicht von Investoren aufgepumpte und fast vom Start weg profitable Engländer. Alle drei hervorragende Online-Marketer. Im Detail aber sehr unterschiedlich: Der eine stärker SEA-orientiert, der andere SEO- und Display-getrieben, der dritte - englische - schließlich deutlich weniger von Google und deutlich stärker von Facebook ernährt.

Warum erzähle ich das?

Es sind drei "biedere" Shops, die sowohl in den sozialen Netzwerken als auch in der mittlerweile klassischen SEO Spitzenpositionen erreichen. Mit solidem Handwerkszeug. Das heißt:

etail is detail. Web-Exzellenz ist keine Frage der Größe oder des Geldes.

Wir haben vor einem Jahr mit der bvh 2.012 das erste e-Commerce BarCamp erfolgreich in Hamburg lanciert. 2013 setzen wir diesen Weg fort: Zwei Tage Detailwissen rund um Online-Marketing und operativen e-Commerce. Eine Campus-Veranstaltung, mit ausgewiesenen Experten als Lehrern in Masterclasses, Coaches in den Clinics und Gesprächspartnern in den Boardrooms und Netzwerk-Veranstaltungen. Neben anderen z.B.

  • Timo Aden, der Google Analytics fast besser kennt als Google selbst :-).
  • Maik Metzen, der mit Andre Alpar zusammen in der Agentur AKM3 feinstes SEO-Wissen poolt.
  • Saša Ebach, Profi-Linkbuilder und Content-Marketer
  • André Morys und "Conversiondoktor" Gabriel Beck
  • Nico Zorn, der Bonner e-Mail-Experte
  • Dr. Peter Figge, der als CEO der Agentur Jung von Matt hinter den TV-Spots von beispielsweise Zalando und Reuter Badshop steht
  • XING-CEO Dr. Thomas Vollmoeller
  • und viele mehr.

Das bvh BarCamp 2.013 steht offen. Für alle. Zwei Tage Web-Exzellenz in der e-Commerce-Metropole Hamburg. Jetzt anmelden und mitmachen unter www.bvh2013.de

Wir freuen uns auf Euch!

 

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